Frühchen

Auf dieser Seite möchte ich gerne von Frühchen und ihren Familien berichten! Dafür brauche ich natürlich Eure Mithilfe! Ich suche Erfahrungsberichte von Betroffenden! Schickt sie mir per E-Mail

Knuddelmutti@gmx.de

Sind so kleine Hände winzige Finger dran. Darf man nie drauf schlagen, sie zerbrechen dann. Sind so kleine Füße mit so kleinen Zehn. Darf man nie drauf treten können sonst nicht gehen. Sind so kleine Münder sprechen alles aus. Darf man nie verbieten kommt sonst nichts mehr raus. Sind so kleine Augen die noch alles sehn. Darf man nie verbinden können sonst nicht versteh´n. Sind so kleine Seelen offen und ganz frei. Darf man niemals quälen gehen kaputt dabei. Ist so´n kleines Rückrat sieht man fast noch nicht. Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht. Gerade klare Menschen wär ein schönes Ziel. Leute ohne Rückrat haben wir zuviel.  Text / Lied von : Bettina Wegner


*+*+*Frühchen Naema Chantal*+*+* 

 

Julias Geburt (4 Wochen zu früh)
 


So dann will ich euch mal den Geburtsbericht nicht vorernthalten.
Als ob ich es geahnt hätte habe ich Melli am Montag zu meinen Großeltern
gebracht. Es fing da dann schon leicht alle halbe Stunde an zu ziehen aber
ich hatte mir nichts dabei gedacht und bin dann wieder heim.
Wir haben dann noch den ganzen Abend draussen gesessen und gegrillt da wurden die Abstände dann schon kürzer auf 20 Minuten. Mein Mann ist dann so gegen 0 Uhr ins Bett gegangen und ich bin noch auf geblieben. Die Wehen kamen dann alle 10-15 Minuten und um halb 2 ca. merkte ich das ich "undicht" war :-) Um 2 hab ich dann meinen Mann geweckt und er hat dann seine Mutter rübergeholt damit jemand da ist falls Benny wach wird. Um kurz vor drei waren wir dann im Krankenhaus und bei der Untersuchung ist die Blase dann ganz aufgegangen und der Mumu war ca 5cm. Im Kreißsaal ging es drunter und drüber weil soviel los war.
Die Wehen wurden schnell heftiger und im ziemlich kurzen Abständen. Meine Hebi war eigentlich grade auf dem Weg in den OP zu einem Kaiserschnitt als ich meinen Mann rausschickte um sie zu holen weil ich merkte das es nun doch richtig los geht. Nur dummerweise hatte dieses blöde CTG die ganze Zeit nichts angezeigt. Sie kam rein und meinte dreh dich mal auf den Rücken ich schau mal, da konnte sie Julchens Haare schon sehen denn die kleine Maus hatte sich schon ohne Pressen fast von alleine den Weg nach draussen gesucht. Steffi meinte dann wenn du drücken willst drück ruhig mal. Ich hatte nicht viel gedrückt
da war Julchen auch schon draussen und lauthals am schreien.
Ich hatte echt nicht gedacht das es noch schneller als bei Melli gehen kann. Jetzt hoffe ich nur noch das sie schnell nach Hause kann.
Technische Daten *gg* Gewicht: 2120 Gramm, Größe 47 cm und Kopfumfang 29,5cm
 

Und ich durfte dann Julchen auch mal knuddeln..hätte mich auch nichts von abgehalten ;O)

 

Marvin`s Geburt

Bis zur 25. SSW verlief alles bestens , dann nahm das Unheil seinen Lauf.......Ich musste an einem Wochenende (nachdem wir eine  Messe besucht hatten ) am Abend mit starken Unterleibsschmerzen ins KH !! Eine sehr freundliche Hebamme schloss mich an das CTG an , und teilte mir mit , das ich bereits alle 3 Min. Wehen hatte......das hieß dann : Tokolyse-Tropf (Wehenhemmer) , und nur noch liegen !! Mir wurde ein Mittel zur  Lungenreifung des Baby`s injiziert ; falls es sich doch  nicht mehr aufhalten ließ waren so seine Chancen höher , normal atmen zu können ! Nachdem drei Tage vergangen waren , bot man mir an , einen Muttermund-Verschluss zu legen , und mich mit  Wehenhemmer in Tablettenform nach hause zu entlassen !!Ich war darüber sehr froh..... Also : ab nach Hause.....schonen....und an arbeiten in  meinem Beruf gar nicht mehr denken !! So "schleppte" ich mich die nächsten 10 Wochen durch ,  bis mein FA dann sagte : wenn die Wehen-Hemmer  zuende sind , können wir das Baby kommen lassen !! Ich hatte ein wenig Angst , weil es doch noch 4 Woche zu früh war ! Gesagt getan : mit den Wehenhemmern am Sonntag  morgen aufgehört.........am Abend waren schon die ersten  Wehen da... Montags habe ich dann meinen FA aufgesucht ,  der mich gleich fragte , ob ich das Baby in seiner Praxis bekommen wolle , da die Wehen doch schon sehr stark wären ! Nach einer Untersuchung des MM meinte er  jedoch , das wir noch zeit hätten , da dieser erst 3 cm  offen wäre ! Also : wieder nach Hause..... Die ganze Woche musste ich täglich zum FA und ans CTG...am Donnerstag Abend jedoch bekam ich starke  Blutungen , worauf mich der FA in die Klinik schickte...... Dort angekommen wurde uns gesagt , das der Zwerg  wohl noch in der Nacht , spätestens jedoch am frühen  Freitagmorgen zur Welt käme ! Irgendwie freute ich mich , bald mein Baby in den Armen halten zu können.....andererseits machte es mir Sorgen ,  da der Termin doch erst im Mai sein sollte !  Die ganze Nacht hindurch konnte ich nicht schlafen ,  weil die Wehen schon regelmäßig und recht stark kamen..... Die Nacht gestaltete sich folgendermaßen : rein in die  Wanne ( entspannen).....raus aus der Wanne......(laufen ,  und danach sehen , was der MM macht ).....zwischendurch  döste ich manchmal ein  bischen ein , bis die nächste Wehe  mich wieder wach werden ließ......(ich hatte zwar Schmerzmittel bekommen , aber leider gehöre ich zu den Menschen , die das Zeug wie Traubenzucker zu  sich nehmen können , ohne eine Schmerzlinderung zu spüren ) Am Morgen des 6. April entschloß man sich , mir einen  Wehentropf zu legen , um zu sehen , was passiert.......7 Uhr morgens : Wehentropf gelegt......sehr starke Wehen , die ich mit den  verschiedensten Möglichkeiten zu lindern versuchte  ( Pezzyball.....einhängen in die Bänder , die von der Decke hängen.......Vierfüsslerstand......Hocke....usw. usw. ) Gegen 12 Uhr kam mein Freund , der bis dahin noch  beruflich unterwegs war..... Er erschrak , als er sah wie ich litt......und verschwand  ziemlich schnell wieder , als meine Mutter zu mir in den  Kreissaal kam ( nicht weil sich die beiden nicht mögen , sondern weil er in seiner Hilflosigkeit nicht wußte ,  was er tun sollte ) Die Untersuchung des MM war sehr schmerzhaft ,  und man sagte mir , das er erst 4-5 cm offen wäre...... Ich war total fertig , als man mir gegen 15 Uhr 30 anbot :  entweder die PDA , oder in die Wanne...... ich entschied  mich für die Wanne , da mir diese in der Nacht zuvor  etwas Linderung gebracht hatte........ Aber die Wehen wurden immer schlimmer......bis ich um  16 Uhr 15 einen "Knall" in meinem Bauch verspürte..... Im Wasser zeichnete sich rosafarbene , mit schleim  durchsetzte Flüssigkeit ab ....... die Fruchtblase war  geplatzt ! Die Wehen nahmen noch mal an Heftigkeit zu ,  so das ich nur noch aus der Wanne wollte , und um  die PDA bat ! Raus aus der Wanne ( ich freute mich auf die PDA  und die damit verbundene Schmerzlinderung ) als man mir  sofort jegliche Freude wieder nahm..... Die Hebamme sagte : " Frau B......der MM ist nun bei 9 cm... ..für eine PDA ist es zu spät , da der kleine in der nächsten halben , bis dreiviertel Stunde zur Welt kommt.........ganz bestimmt "..... O.K.....noch mal zusammenreißen.......schreien...weinen..... doch es tat sich : NICHTS Mein Freund war mittlerweile wieder mal im Kreissaal , als es gegen 18 Uhr sehr hektisch wurde.......man sah ,  das sich eine Lippe des MM nicht zurückzog , und  versuchte es mit Medikamenten.....es tat sich nichts..... Eine Hebamme schob dann nach einiger Zeit dieses Stück  mit der Hand weg , was mich vor Schmerzen aufschreien ließ...... Mein Freund fing dann an , das anwesende Team  anzuschreien....sie sollten doch endlich was tun , man könne mich doch nicht so leiden lassen usw.....bis man ihn dann gegen 19 Uhr sanft aber bestimmt an  die frische Luft schickte...... Ich war am Ende.....mir war übel.....ich wollte nicht mehr.... Plötzlich hatte ich das Gefühl auf die Toilette zu müssen ,  worauf mir eine der Hebammen sagte , das dies nun das  Köpfchen sei , das nach Draußen drückt...... Pressen.......wieder pressen......ich wollte schon aufgeben ,   als eine Hebamme meine Hand nahm und sie zwischen  meine Schenkel führte : Ich fühle ein Stückchen vom  Kopf des Baby`s.....und jede menge Haare..... Das gab mir wieder die Kraft durchzuhalten......Nach  etlichen Presswehen ( ich war schon wieder nahe daran  aufzugeben ) stemmte sich die anwesende Ärztin in meinen  Bauch......eine Hebamme half mir , den Oberkörper  aufzurichten während ich presste, die andere Hebamme  machte einen Dammschnitt ! Der Dammschnitt war aber wohl nicht lang genug , sodas  sie nochmals schneiden mußte ( Dummerweise hatte sie  einen augenblick OHNE Wehe gewählt , so das ich diesen  Schnitt in aller Deutlichkeit spürte ) Ich weinte und schrie.....bettelte darum , mir den Bauch aufzuschneiden und was weiß ich noch alles  ;-)) Lange rede kurzer Sinn : um 19 Uhr 17 am 06.04.0 erblickte unser Sohn das Licht der Welt...... Ich schaute zwischen meine Beine und erschrak......da lag  ein kleines Bündelchen Mensch......lila-blau angelaufen...... atmete und bewegte sich nicht.... Ich war schockiert und weinte......sollte diese Tortur  umsonst gewesen sein ????? Man "berieselte " Marvin mit Sauerstoff....befreite seine  Atemwege von Schleim und Fruchtwasser...und siehe da :  ein leises Wimmern war zu hören !! *lächel*......Der Zwerg war wohl genauso geschafft wie  ich , und hatte einfach keine Lust , allen mit Schreien  mitzuteilen : hier bin ich..... Er erholte sich sehr schnell von den Strapazen....hatte  keinerlei Probleme , sich an unsere Welt zu gewöhnen ! Sein Geburtsgewicht betrug 2320 g Er war 46 cm kurz......und hatte einen Kopfumfang von  32cm.....( erschreckend , das ich 2 x geschnitten wurde ,  und dann noch bis hinten gerissen bin !! ) Obwohl dieses Erlebniss nicht gerade zu meinen Besten  gehört , habe ich mich doch sehr schnell wieder von diesem  " Horror " erholt.....und denke mittlerweile ( ganz entgegen  meiner aussage im Kreissaal : nie wieder !!!!! ) an ein zweites Baby , mit dem wir uns aber noch 2-3 Jahre  zeit lassen wollen ! Alles in allem , und rückblickend , muss ich sagen : ich will  das Erlebte nicht mehr missen......und weiss erst jetzt ,  zu welchen Höchstleistungen der Körper einer Frau fähig ist !!!!

 Von Tina

Nachdem Marvin als "Frühchen" galt ...... hier die neuesten Daten mit 4 Monaten :

"Länge" : 59 cm

Gewicht : 6 Kg

Kopfumfang : 42 cm

*lächel*......wie man sehen kann ein gesundes "rundes" Baby ;-))))

 

Hallo, ich hatte im Juni 1997 auch eine Frühgeburt.

Bei mir fingen die Wehen genau auf der Hochzeit von meiner Schwägerin an, das war am 20.6.1997.  Also habe ich die Feier früher verlassen, und mich zu Hause auf das Sofa gelegt. Am anderen Tag ging es mir auch wieder etwas besser, so das ich mit meinen Mann und unseren Freunden noch zum Tag der offenen Tür in einer Kaserne waren. Nur leider gingen die Wehen da wieder los, und so bekam es Björn (mein Mann) mit der Angst und fuhr mich ins Krankenhaus, denn ich war erst in der 34 SSW. Dort angekommen wurde ich ans CTG angeschlossen und bekam dann auch bald die Tokolyse und die Lungenaufbauspritze fürs Baby. naja, die Tokolyse habe ich aber nur einen Tag bekommen, weil ich sie nicht vertragen habe. Also wurde dann mit anderen Medikamenten weiter experemeniert. So konnten sie dann Leon noch vier Tage in meinem Bauch halten.

Am Dienstag den 24.6.1997 gingen dann plötzlich wieder die Wehen los. Ich wurde in den Kreissaal gebracht ans CTG angeschlossen. Was ich bis dahin nicht wußte, war das die Herztöne von meinem Sohn schon Mittags nicht OK waren.

Naja, irgendwann fingen sie dann an mich zu rasieren, worüber ich sehr erstaunt war, weil ich bis dahin auch nicht wußte, das sie bei mir einen Kaiserschnitt machen wollen. Das wurde mir dann nebenbei beim Rasieren gesagt. Und dann ging alles ganz schnell, ab in den OP, da habe ich noch eine Runde geweint. Als ich mich dann beruhigt habe , Narkose und um 23Uhr war dann mein kleiner Schreihals endlich da. Leider wurde mir gegen 2 Uhr morgens nur ein Foto von ihm gezeigt, weil er gleich auf die Intensiv mußte. Naja und am 25.6.1997 gegen Mittag konnte ich ihn dann endlich das erste Mal sehen, in den Arm nehmen leider auch erst zwei Tage später. Wir mußten dann noch zehn Tage dableiben und durften dann aber zusammen nach Hause.

Für mich stand aber trotz der Geburt fest, das ich noch Kinder haben wollte. Und so habe ich noch zwei Mädels bekommen, und zum Glück normal. Die erste in vier Std und die Zweite in zwei Std.

So nun noch Leons Daten von damals Gewicht:2780g Größe:48cm KU:33cm er kam in der 34/4 SSW

und nun die Daten von heute, jetzt ist er viereinhalb

Gewicht:18kg Größe:110cm KU:52cm.

  Bye Steffi

 

Am 28.11.1999 kam meine Tochter als Frühchen zur Welt.

Eigentlich sollte sie ein Weihnachtsbaby werden ET. war erst am 25.12.1999 doch sie wollte wohl nicht mehr warten.

Am 26.11.1999 Abends nach dem schönen warmen Bad legte ich mich auf mein kuscheliges  Sofa um mich von Freund verwöhnen zu lassen mit einer kleinen Massage für den Bauch(SS Streifen) und die immer wieder schmerzenden Beine.

Nach ausgiebiegen Massieren lassen legten wir uns ins Bett denn der Tag war anstrengend genug.Doch trotz Müdigkeit und Lesen und viel drum herum konnte ich nicht schlafen und sagte zum Freund noch der schon halb schlief ich glaube morgen geht es los denn ich bekam schon leichte Wehen.Endlich eingeschlafen war die nacht auch schon vorbei und ich spürte zwischen meinen Beinen das es dort ziehmlich nass war.Ich achtete nicht weiter drauf ging aufs Klo und kaum war die badtür auf überschwemmte ich das bad mit der Fruchtblase die gerade geplatzt war.

Ich aufs Klo schrie mein Freund vom Bad an schnell ruf Mal die Mama an da ist was bei mir(wusste nicht das es die Blase war)Mama mal wieder net da nur Ihr Freund rief ich Bei ner Freundin an sie schnell ruf KH an das war die Blase.

Also rief ich die Notrufnummer an denn es war Samstag und machte mich mal fertig für den Transport.

Mann waren die schnell es klingelte schon an der Tür ich noch halb nackig auf Sofa denn die grosse wollte nicht das ich gehe.Zwei junge Sanitäter zogen mich an weil ich nicht mehr aufstehen durfte und ab ging es ins KH.

Dort schmiess ich eine Schwangere Frau (heute meine Freundin) aus dem kreissaal sie war nur zur überwachung da und liess mich da von den ganzen Ärtzen untersuchen.CTG schnell an nix,Mumu nix auf,ich generft dem Chefarzt hinterher zum Ultraschall alle schauten mich an weil ich nur Fruchtwasser verlor aber kein Bauch mehr hatte,denn ich sah nicht aus als were ich Schwanger.Ultraschall gemacht hm sagte er wir können versuchen Baby hier zu holen oder ab ins KH mit Kinderintensivstation.Ich ne komm wir machen hier falls doch was sein sollte könnt ihr mich danach mit Hubschrauber rüber fliegen aber ich will erstmal hier bleiben.

Alles gut und schön ich ins Zimmer gebracht wurde Freund anrief und sagte bring die sachen vorbei morgen wirste Papa.Ich durfte den restlichen tag nicht mehr aufstehen weil die Blase leer war aber es tat sich auch nix mit mumu öffnen also abwarten bis zum Nächsten tag weil sie da einleiten wollen.Sonntag der 28.11.1999 8 Uhr ich grossen Hunger mit Knurren im Magen ab zum CTG lag ich da so halbe stunde nix rührte sich.

Ärzte rein und raus und liessen mich ständig alleine.Dann kam die Hebamme mit Ihren Riesenzäpfchen(Prostaglinde)

und schiebten es in die Mumu.Laut Hebamme kann das ganze ne Stunde dauern bis da was passiert mit Wehen doch nach 10 min gings schon los.Ich lag da auf dem bett hechelte mich ab und schaut immer entsetzt auf die uhr weil sich nix tat.Dann nerfte das CTG weil es immer rum spinnte plötzlich keine Herztöne mehr vom Baby schrie die Hebamme an die sollte mal da schauen.10Uhr musste ich plötzlich aufs Klo gehen weil sie mir nix eingeleitet haben rannte ich da mit Wehen aufs nächste WC war fertig zumindestens dachte ichs wieder rauf auf die Pritsche und weiter gings.Dann wieder Herztöne weg sie mit so CTG stab für die Vagina rein und Herztöne von dort gemessen,doch leider ruschte das teil immer wieder raus und zwischen meinen beinen sag es nicht mehr Lustig aus.Nach Lacken wechseln und vielen Binden davor gabs endlich mal ne PDA für mich denn ich wollte nicht mehr(die grosse war kaiserschnitt)denn ich wusste ja nicht wie weh das tun kann.

Dann gings wieder ne Weile gut schaute verdutzt auf die Uhr da war es dann schon 11.40Uhr plötzlich wieder keine Herztöne mehr vom Baby ich schrie hebamme an die soll den Chefarzt anrufen der soll fix herkommen.Der in Ansturm rein und meinte nur noch Frau Herbst also was machen sie denn da??Ich so nix das Ding Spinnt wohl rum(CTG)

Er schaute sagte na wir warten noch bisschen 5 min noch nix da Ich brüllte machen sie den OP fertig geben sie mir die Papiere zum unterschreiben und dann ging alles ganz schnell.Unten in Op angekommen meinte er nur noch Frau Herbst die herztöne sind wieder da wollen sie nicht doch normal entbinden ich nein auf keinen Fall und auf gings schon zur PDA spritze.Ich war froh das ich wieder beim Kaiserschnitt munter bleiben konnte somit konnte ich alles genissen.

12.10Uhr haben sie dann endlich angefangen zu schneiden und um 12.27Uhr war sie endlich da mein kleiner Sonnenschein.Alles ging ganz schnell weil sie nicht brüllte ich sah nur noch die Ärzte flitzen und im Tuch ein Blitzblaues Baby mit Nabelschnur um Hals.Dann waren die Ärtze weg und ich wusste nicht was Los war.Doch nach vielleicht 3 min brüllte sie was das zeug hielt und ich weinte vor Glück.Dann nach vielen brechen auf dem OP Tisch weil mir schlecht wurde konnte ich sie Endlich sehen.

Ganz Gesund und Putzmunter 46 cm und 2280 Gramm.Am 7 Tag genau nach Fäden ziehn bin ich freiwillig auf einer Verantwortung mit Ihr nach einer Schweren Gelbsucht(Musste in So Kasten mit Sonnenbrille)und mit 2000Gramm nach Hause gegangen.Heute ist mein Sonnenschein 2Jahre und 5 Monate wiegt 12 kilo und ist 87 cm Gross!!

Gruss Simone

 

Hallo,

unser Sohn kam am 05/11/2001 zur Welt. Geburtstermin hatten wir am 02/01/2002. In der Nacht von Sonntag zum montag ging es los. Um Punkt 02.20 Uhr platzte meine Fruchtblase. Ich war nervös und mein Mann Jan war die Ruhe selbst. Wir fuhren dann in die Klinik. Dort angekommen sollte ich mich ausziehen und wurde dann ans CTG angeschlossen. Die Hebamme schaute nach ca. 10 Min wieder rein und sagte das alles Unauffällig wäre. Sie besorgte mir auf Station ein Bett und sagte zu Jan er könne noch mal nach Hause fahren und solle gegen 07.00 Uhr wiederkommen. Ich legte mich ins Bett und das drama nahm seinen Lauf. Kaum lag bekam ich so ein merkwürdiges Ziehen um Lendenbereich. Wieder zur Hebamme, wieder CTG  und wider alles in Ordnung. Da war es kurz vor 03.30 Uhr. Sie brachte mich wieder in Bett. Nach ca. einer halben Stunde hielt ich es nicht mehr aus. Ich rief Jan an und sagte Ihm das wieder kommen sollte. das tat er auch und ich war schon wieder bei der Hebamme und am CTG. Ich konnte kaum Sitzen geschweige denn liegen so stark war das Ziehen und es kam im Abstand vin 1 - 2 Minuten. Die Hebamme war der Meinung, das das keine Wehen sind, weil das CTG nix anzeigen würde. Gegen 05.30 hatten die Hebammen Schichtwechsel und ich bekam ne neue. Die schaute mir nur ins Gesicht und brachte mich sofort in den Kreißsaal. Das CTG hatte nix anzeigen können, weil mein Zwerg ja sehr klein war und ganz tief im Becken lag. Gegen 08.00 Uhr kam der Oberarzt und  legte dem Lütten das CTG aufs Köpfchen. Sehr unschöne Sache. Gleichzeitig spritzte er mir ein sehr starkes Mittel das ich etwas zu Ruhe kam. Meine Wehen wurden immer schlimmer und Ruhepausen zwischen den Wehen hatte ich so gut wie keine. Um halb Zehn schaute er nach dem CTG und  dann ging alles sehr schnell. Der Chefarzt kam und der  ordnete sofort einen Kaiserschnitt an. Das Herz unseres Zwerges hörte bei jeder Wehe auf zu schlagen. Ich kam in den OP. Das war 09.55 Uhr.  Um Punkt 10.00  Uhr erblickte Fynn Tjalf Malte das Licht der Welt. 20 Minuten später war ich wieder im Kreißsaal und aus der Narkose erwacht.  Ich konnte alles hören nur die Augen konnte ich nicht öffnen, dann hat sich gedreht. Gegen 11.30 Uhr kam der Kinderarzt und die Sanitäter und haben Fynn mitgenommen in die Kinderklinik auf die Intensivstation.Ich habe unseren Sohn erst zwei Tage später gesehen. Er wog bei seiner Geburt 1630 gramm und war 42 cm groß.

 19 Tage später durften wir mit einem Kampfgewicht von 2050 Gramm nach Hause. Er ist jetzt 5 einhalb Monate alt und ist super gut entwickelt. Er ist jetzt ca. 62 cm und wiegt ca 6500 Gramm. Ich weiß das es sehr schlimm ist wenn man so kleinen Zwere im Brutkasten liegen sieht, aber man darf sich nicht entmutigen lassen,.

Alles wird gut!!!

 

Geboren bin ich

am 12.10.01 um 6:02Uhr das ging ganz schnell nicht wie bei meinem Bruder der sich so Zeit gelassen hatte. Jedoch bin ich 4 Wochen zu früh geboren was man mir immer noch ansieht.

Mama merkte am 11.10. so gegen 22 Uhr das ich wohl rauswollte und hat ihr immer in den Mumu gezwickt und den Bauch immer schön hart gemacht und ihr somit klargemacht das ich meine Wohnung fristlos gekündigt habe. Ich wollte ja eigentlich schon viel früher raus aber Mama und der Doktor haben mich nicht gelassen war vielleicht auch gut so. Jedenfalls ging das den Abend dann so weiter und Mama meinte dann um drei Uhr zu Papa, der war schon am schlafen, lass uns doch mal lieber ins Krankenhaus fahren. Ok da angekommen hat Mama eine gaaanz liebe Hebamme erwischt sie waren sofort per du oder wie das heißt. Sie hat Mama untersucht und bei mir angeklopft jedenfalls hat sie mir immer nen Vogel gezeigt und meinte das Baby, also ich, wird in den nächsten Stunden kommen. Au ja *freu*. Mama ist dann noch mal von einer Ärztin untersucht worden und die meinte das könne noch dauern und hat Papa nach Hause geschickt. Mittlerweile war es fünf Uhr und Mama hatte einen Einlauf bekommen und eine Buscopanspritze zur Entspannung. Um halb sechs haben die wieder CTG gemacht und da waren tolle Hügel auf dem Papier und der Mumu war jetzt 5cm offen und die Hebamme hat aus Versehen die Fruchtblase platzen lassen. Man hat die sich oft entschuldigt.

Also haben die Papa um viertel vor sechs angerufen das es jetzt so langsam losgeht (langsam? ich will raus) und Papa hat sich auf den Weg gemacht. Nur dum das da schon Berufsverkehr war. Ich hatte es so eilig das Papa nicht bei der Geburt war und es verpasst hat denn ich wollte so schnell wie möglich da raus und nach drei Presswehen war ich um 6:02Uhr da. Als Papa kam lag ich schon bei Mama auf dem Arm und sie in einem gemütlichen Bett und wir haben auf dem Gang gestanden und dann kam Papa. Mama war ganz traurig das Papa nicht da war und alles allein machen mußte, aber wenigstens brauchte sie diesmal keinen Dammschnitt wie bei Benny das war das wovor sie am meißten angst hatte. 

Als alles gut überstanden war sind wir am nächsten Tag nach Hause weil Mama KH nicht mag und es mir eigentlich auch gut ging. Aber ich war dann am Montag so gelb das Mama dachte ich hätte Gelbsucht (kann man nach gelb süchtig sein? häh?) und ist mit mir zum KH gefahren. Da angekommen erzählte Mama dann das ich auch nicht richtig trinke und dann haben die mich gewogen und dann haben die meine Mama rausgeschickt weil sie mir Blut aus dem Kopf abnehmen wollten. Mann hat das wehgetan ich wär am liebsten weggelaufen aber das kann ich ja noch nicht. Der Doc meinte dann zu meiner Mama das ich da bleiben müßte weil ich viel zu viel abgenommen habe. Mensch ich bin halt jetzt schon eitel und will nicht zu dick sein.

Also mußte ich da in ein Bett und Mama mußte nach Hause fahren. Mann war das langweilig da aber wenigstens war mein Freund der Leon ja auch da mit dem hab ich unten im Kinderzimmer auch schon nebeneinander gelegen. Die Schwestern da haben mich immer gefüttert und ich hab dann wieder geschlafen. Mama und Papa haben sich gedacht wenn die eh nicht mehr machen und mich nur füttern und dann wieder hinlegen kann ich auch wieder nach Hause das können Mama und Papa nämlich auch und dann haben sie mich am Mittwoch wieder nach Hause geholt.

 

Hier folgt nun meine Schwangerschafts- Geburtsstory.

Wie Ihr wißt war Lisa-Marie eine Frühgeburt und nun erfahrt Ihr auch wie das alles so passierte.

Es fing alles damit an, das ich sehr sehr unzuverlässig die Pille nahm *g* und mir überlegte diese abzusetzen da ich nicht einen Monat einen ausreichenden Schutz hatte. (Logo wenn in der Pause sich mindestens noch 2 –5 Pillen befinden *fg*) Zunächst bemerkte ich als erstes das was mit meinen Brüsten nicht stimmte, sie waren sehr empfindlich und spannten. (Heimlich dachte ich mir erst, wow sie überlegen es doch noch mal und wollen doch noch wachsen) aber nach längeren Nachdenken fiel mir auf das meine Periode schon seit 2 Wochen fällig sei. Da stand ich nun, mit der Ungewissheit schwanger oder nicht? In einer Stunde mußte ich im Hotel sein, Schichtbeginn. Allerdings hielt ich diese Ungewissheit nicht aus, und begab mich in die Stadt zu nächsten Apotheke und kaufte einen Schwangerschaftstest. OK Test in der Tasche, aber wo machen. Auf der Arbeit? Nein danke, ich will’s gleich wissen. Also begab ich mich auf die Suche, wo ist die nächste Toilette? Wurde schnell fündig, und ließ mich mit dem Test auf der Kundentoilette des Kaufhof´s in der Hofer Altstadt nieder. Test ausgeführt und beiseite gelegt nun heißt es warten. Mensch war ich aufgeregt und brauchte erst mal ne Zigarette. Nach dieser sah ich mir den Test genauer an. 2 Striche...........schwanger! Ich konnte es erst gar nicht glauben. Dachte ich müsse noch länger warten, da in der Beschreibung stand das erst 2 Striche kommen und das bedeutet das der Test richtig ausgeführt wurde. Wenn keine Schwangerschaft bestehe würde einer wieder verschwinden. Ich konnte es immer noch nicht glaube, ich bin schwanger!!! Selbst auf der Arbeit, sah ich stündlich immer wieder auf dem Test, um 22 Uhr abends (Schichtende) war der 2. Strich immer noch nicht verschwunden. Nach 9 Stunden würde dieser Strich wohl auch nicht mehr verschwinden *g*. Am nächsten Tag machte ich zunächst einen Untersuchungstermin, und der Gyn. bestätigte mir das positive Ergebnis. Per Ultraschall sah ich zum ersten mal mein Baby, Wahnsinn in der 6´ten Woche und man sieht schon das Herz schlagen. Von wegen wie die Abtreibungsbefürworter immer behaupten es sei nur ein kleiner Zellhaufen. Ich freute mich riiiiiesig. Komischer weise war, daß der erste der von meine Schwangerschaft erfahren hatte mein Zahnarzt war, bei dem ich unmittelbar danach einen Termin hatte. Dieser auch Vater 5 Kinder, bemerkte das freudige Ergebnis sofort. David mein Mann war leider auf Geschäftsreise. Am Telefon wollte ich ihm das nicht sagen, also wartete ich bis zum Wochenende. War allerdings ein ganzes Stück Arbeit, 3 Tage am Telefon sich nichts anmerken zu lassen. Ich kaufte eine „Papa is the Best“ Tasse, darin der positive Schwangerschaftstest + Ultraschallfoto und übergab ihm dies. Er war zu tränen gerührt und freute sich so sehr wie ich auf unser Baby. Die Schwangerschaft verlief soweit ohne Komplikationen. Ich ging regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen die ebenfalls alle in Ordnung waren. Ab der 24 SSW nahm ich schlagartig stark zu (Wassereinlagerung) und hatte auch anfangs etwas Eiweiß im Urin, aber wie der Gyn sagte sei dies nicht problematisch. Zur nächsten Vorsorgeuntersuchung nahm ich diesmal David mit, das Wasser wurde bei mir langsam zum Problem. Mir passen keine Schuhe, Kleider etz. mehr. Selbst meine Freundin die mich 2 Wochen nicht zu Gesicht bekam, erschrak als sie mich sah, da ich auch im Gesicht so aufgedunsen war. Bei der Vorsorgeuntersuchung am 24.02.1999 hatte ich ca. 14 kg Wasser, leicht erhöhten Blutdruck (vorher immer sehr niedrig) und auch wieder Eiweiß im Urin. Eigentlich sind ja dies die klassischen Anzeichen einer Gestose. Also fragte ich den Gyn. dieser meinte es sei soweit alles OK, gegen das Wasser solle ich viel laufen, Reis-Obst-Gemüse Tage einlegen und in 4 Wochen wiederkommen. Allerdings sah er mich nie nie wieder. Genau einen Tag am 25.02.1999 ging die ganze Tragödie los. Es war Abends ca. 22:30 Uhr ich saß im Flur und spielt mit meinen Katzen, David arbeitete am PC. Da merkte ich anfangs ein leichten Magendruck der zunehmend stärker wurde. Gegen 23:30 Uhr begaben wir uns ins Bettchen. Der Druck ließ aber nicht nach, ich gleich wieder mein Babybuch rausgesucht und nachgelesen. War ja schließlich meine erste Schwangerschaft. Bildete mir ein, das das Baby auf dem Magen lag oder das es all die Organe nach oben schiebt. (So stands halt im Buch) Allerdings wurde aus dem Druck langsam aber sicher immer stärkere Oberbauchschmerzen und ich mußte des öfteren auf die Toilette. Wußte gar nicht welche meiner Seiten ich dieser zuerst zuwenden solle. David stand nur dabei und wußte nicht was er machen soll, und ich habe krampfartig nur noch über der Schüssel gehangen und mich auf dem Badboden gekrümmt vor Schmerzen. David rief den Notarzt an, der meinte aber wir sollen doch lieber ins Krankenhaus, da er keine Untersuchungsgeräte für das noch ungeborene Baby habe. Gesagt getan, David kutschiert mich ins KH. Ich habe meine Umwelt nur noch wage wahrgenommen, und David war viel zu aufgeregt. Dazu kannte er sich im Klinikum gar nicht aus, und irrte mich im Rollstuhl schiebend durch sämtliche Stationen. Die G1 (Entbindung) fand er ganz zum Schluß *g*. Ca. 1 Uhr nachts schließ mich die Hebamme erstmals ans CTG an. Dann kam eine weitere Frau mit fortgeschrittenen Wehen dazu, und ich lag knapp ne stunde am CTG. Endlich kam eine Frauenärztin und forderte mich auf mit zum Untersuchungszimmer zu kommen. Da das Bett recht hoch war, wollte ich am Fußende langsam runterrutschen. David stütze dabei meinen rechten Arm und das war das letzte an das ich mich erinnern kann, das dieser unkontrolliert anfing zu zittern. Ich konnte es nicht steuern und schon hatte ich einen Elepsieartigen Anfall. David legte mich zurück auf das Bett und schrie nach Hilfe. Seiner Worte nach erzähle ich hier nun weiter. Er meinte er hätte sowas noch nie gesehen, ich sei im Bett hoch und runter wie bei Exorzist *g*. Und es standen sofort 6 Ärzte, Hebammen und Schwestern um mich herum. Legten x Zugänge aber durch keinen kam auch nur ein Tropfen Blut. ( Hatte irgendwie mit den schlechten Leberwerten und der Blutgerinnung zu tun) Auf jeden Fall dokterten sie stunden lang an mir rum, und ich kann froh sein das ich das alles nicht mitbekommen habe. Obwohl ich die ganze Nacht lang gesprochen habe, kann ich mich an nichts erinnern. David erzählte sie hätten Kanülen wie Fieberthermometer in meine Arme besteckt, darin noch mal ne Kanüle und dann Meterweise Schnüre mit Kügelchen rein und rausgezogen. Für was das Gut war keine Ahnung. Diese ganze Fiasko ging solange bis ein Notarzt vorbei kam und fragte ob sie denn schon den Urin untersucht hätten. Gesagt getan, mir wurde ein Katheter gelegt und am Urin war anscheindend das schwere Hellp-Syndrom erst zu erkennen. Der Oberarzt auch anwesend meinte nur noch sofort OP die Leber fängt an zu brechen. David wurde aufgefordert sein Auto aus der Notaufnahme zu fahren. ( 4,5 Std. hatte es niemanden gestört). Als er zurückkam waren sie mit mir schon auf dem Weg zum OP. David sagt immer er weiß es noch als wäre es gestern gewesen. Ich wurde um 5:15 Uhr in den OP geschoben und im Schwesternbüro lief im Radio das Lied Maria von Blondie. Er saß nun ganz alleine vor dieser großen grünen OP Tür und wartete auf ein Lebenszeichen. Da kam doch nicht wieder dieser Notarzt, der die Idee mit dem Urin hatte und sagte zu David er solle sich für uns beide ja keine Hoffnungen machen. Darüber habe ich mich am meisten geärgert, wie kann ein Arzt so auf Gefühlen rumtreten??? Naja es dauerte nicht lange und Dr. Gogl Oberarzt der Kinderstation kam gegen 6 Uhr morgens mit einem Inkubator aus dem OP. David konnte nur was winziges in einer gelben Decke gehüllt erkennen. Der Doc forderte ihn auf in mit auf die Kinderintensiv zu kommen. So kam also meine Tochter Lisa-Marie am 26.02.1999 um 5.50 Uhr mit 810 Gramm in der 27 SSW zur Welt. Da sie so klein und die Lungen noch so unreif waren mußte sie sofort Beatmet werden. Ich dagegen erwachte das erste mal gegen späten Nachmittag, David war anwesend. Meine erste Frage lautete wo ist mein Baby. David erzählte mir alles, aber ich war zu benommen als das ich irgend etwas verstanden, mitbekommen hätte. Und schlief auch gleich wieder ein. Das zweite Erwachen war dagegen für mich nicht all zu erfreulich, da niemand anwesend war (in unmittelbarer Umgebung) und ich stellte mir selber wieder die Frage wo ist mein Baby. Ich weiß noch wie ich versuchte meinen Bauch zu fühlen und auf Kindsbewegungen wartete. Da ich ja keinen blassen Schimmer hatte was alles in der Zeit meine Bewußtlosigkeit passierte. Das war recht fürchterlich für mich, bis endlich die Schwester merkte das ich wach bin, und mir noch mal alles erzählt. Sie zeigte mir auch gleich ein Polaroid von Lisa-Marie, da war ich überglücklich. An ihr war alles dran was dran gehörte. Sie sah aus wie ein normales, etwas dünnes Baby. Auf dem Foto hatte man aber keine Relation. Noch ein schreckliches Ereignis war, als mich die Schwester morgens gegen halb 5 waschen wollte und ich mich in der Fensterscheibe sah. BOAH bin ich das???? So ein aufgedunsenes Gesicht wie ein Fußball das ich mich selber nicht erkannte. Selbst meine Mutter hat mir 2 Jahre danach gestanden, das sie vor dem Intensivzimmer durch die Fensterscheibe sah, und  mich nicht erkannte. Aber zum Glück ließ das nach, und am 4. Tag nach der Geburt wurde ich auf die Wochenstation verlegt wurde, waren lediglich nur noch die Tränensäcke geschwollen. 02.03.1999 war auch der Tag an dem ich das erste mal meine Tochter zu Gesicht bekomme würde. Ich drängte und wollte sofort runter zur Kinderintensivstation, was mir auch niemand verwehrte. WIE AUCH??? Nun stand ich vor dem Inkubator und dachte OH mein Gott. So einen kleinen Menschen hab ich noch nie gesehen, und meine Hoffnungen schwanden. Ich hätte damals gar nicht glauben können, das sie das alles so gut übersteht. Sie war sooo klein, zwar alles dran aber so winzig. Der Oberarzt Dr. Gogl sagte mir schauen Sie sich ihre Tochter an, sie kämpft wie alle Mädchen und forderte mich auf ich solle sie Berühren, streicheln etz. Doch ich hatte anfangs echt so sehr Angst ihr weh zu tun. Ihre gesamte Handfläche war gerade so groß wie mein kleiner Fingernagel (nimmer vorstellen kann!) Von nun an bestimmte nur noch der Gedanke wieviel Lisa-Marie zugenommen hatte den ganzen Tag. Mal waren es 10 mal 20 oder auch mal 30 Gramm pro Tag und jedes Gramm zählte. Wenn ich nun so zurück denke waren die 3,5 Monate ich tagtäglich auf der Kinderintensivstation verbrachte eine richtige Qual, die ständigen Gedanken, wieviel hat sie zugenommen, wie hoch ist die Blutsättigung, hat sie genügend rote Blutkörperchen oder braucht sie wieder eine Bluttransfusion, schafft sie ihre Milch zu trinken, oder muß sie sondiert werden, reicht hoher Sauerstoffgehalt im Inkubator oder braucht sie doch wieder die Atemhilfe oder sogar wieder die volle Beatmung. Aber man wächst mit seinen Aufgaben, für mich war es schon Alltag bis um 10 Uhr morgens die abgepumpte Milch ins KH zu bringen und dann mit Lisa-Marie känguruhn. So verbrauchte ich Tage, Wochen, Monate bis Lisa-Marie endlich vom Inkubator ins Babytherm mit 2010 gr. Verlegt wurde. Ich wußte mit 2600 gr. war sie soweit, und ich durfte sie mit nach hause nehmen. Damals war ich sehr sehr neidisch auf die Mütter, die ihre Babys stolz den Großeltern, Verwandten, Freunde und Bekannten zeigen konnten. Ich war seit 3,5 Monaten Mutter und konnte mein Baby immer nur besuchen. Aber nicht mehr lange. Als es dann langsam so weit war, kam wieder eine niederschmetternde Nachricht. Lisa-Maries Blutwerte sind nicht OK. Wieder Frühgeborenenanämie ( zuwenig rote Blutkörperchen). Ich war am Boden zerstört, die Hoffnung mein Baby endlich mit nach Hause nehmen zu können rückte wieder in weite ferne. Die Ärzte hielten sich zwecks der Entlassung Lisa-Marie´s sehr bedeckt, und ich war der total Verzweifelt. Dr. Gogl merkte das und schlug mir vor, Lisa-Marie trotzdem zu entlassen. Ich müsse ihr aber 3x täglich Ferro sanol (Eisentropfen) verabreichen und 2x wöchentlich zu Blutuntersuchung ins Krankenhaus kommen. Da war ich überglücklich, ich wollte ihn fast küssen für diese Nachricht. Sofort bestellte ich das Taxi, fuhr nach Hause, holte den Maxi Cosi und Kleidung für Lisa-Marie, fuhr mit dem Taxi wieder ins KH und nahm Lisa-Marie mit. David der zur Besprechung im Hotel war, wollte ich überraschen und fuhr mit Lisa-Marie direkt zu ihm. Die Gefühle die da herrschten kann ich gar nicht beschreiben, endlich  nach so langer Zeit habe ich mein Kind endlich bei mir zuhause. Natürlich hatte die Frühgeburt noch viele Komplikationen verursacht z.B. die Entwicklung und ihre Haltung die durch den Inkubator nicht optimal waren. Ein normales Baby liegt zusammengekugelt im Bauch der Mutter. Lisa-Marie dagegen flach auf dem Bauch. Um diese „Haltungsschäden“ zu beheben mußten wir mit ihr zur Frühgeborenenphysiotherapie bei der die verschiedenen Entwicklungsphasen eines Säuglings stark gefördert wurden. Auch durch die Beatmung stellten sich Probleme. Im ersten Winter bekam Lisa-Marie mit ca. 8 Monaten ihre erste Erkältung mit Schnupfen und Husten. Anfangs waren diese nicht so schlimm, allerdings der Husten trat immer wieder auf und wurde dann zur Bronchitis, dann spastische Bronchitis bis hin zur Lungenentzündung. Ca. ein dreiviertel Jahr lang zog sich das hin, selbst im Hochsommer wurde es nicht besser. David mußte viel arbeiten und bekam auch erst im Herbst Urlaub. Dies war dann die Erlösung. Wir flogen in die Karibik. 2 Tage vor Abflug ging der Husten bei Lisa-Marie wieder los, und ich dachte schon den Urlaub kannste abblasen. Was willste denn mit nem kranken Kind in der Karibik. Aber unsere Kinderärztin sagt auf keinen Fall, Lisa-Marie bräuchte dringend den Klimawechsel und es ist das beste was wir ihr geben können. Gesagt getan, Lisa-Marie wurde über 3 Tage mit Kortison behandelt dazu 2 Wochen Sonne und frische Luft. Sie hatte danach nie nie wieder eine Bronchitis bekommen. Wieder einen Meilenstein geschafft. Nun wird sie bald 4 Jahre alt, und man merkt ihr so gut wie nichts mehr von ihrem schweren Start ins Leben an. Lediglich ihr Appetit ist nach wie vor schlecht (außer süßes logisch *g*) und sie ist anfällig für Infektionen. Wie wahrscheinlich auch viele andere Kinder. Ansonsten ist sie Top fit, spricht wie ein Buch, Grob- wie Feinmotorik so wie alles andere ist OK. Dank der heutigen Medizin, vor ein paar Jahren noch währen ihre Chancen das alles so unbeschadet zu überstehen nicht so gut gewesen. Nun dies war meine Schwangerschafts- Geburtsstory. Ich hoffe allerdings das es, falls wir irgendwann ein 2. Kind bekommen, es etwas „normaler“ von statten geht. Hiermit noch einmal ein riesiges Lob an das Team der Kinderintensivstation K3 im Klinikum Hof/Saale.

 

Ronja , 12 Wochen zu früh

 

Meine Schwangerschaft war von Anfang an, bescheiden. Übelkeit und Erbrechen bis zur 20 SSW. In der 17 Woche so mußte ich deswegen eine Lumbalpunktion über mich ergehen lassen, da man glaubte mir wäre durch das starke Erbrechen eine Ader im Gehirn geplatzt. Gott sei Dank war alles in Ordnung und nach 24 Stunden Dauerkopfschmerzen durfte ich das Krankenhaus verlassen. In der 23. SSW bekam ich starke Blutungen und natürlich vorzeitige Wehen. Nach 14 Tagen Partusisten (Wehenhemmer) durfte ich nach Hause. Dann in der 27. SSW wurde ich wieder in die Klinik eingewiesen, da mein Muttermund sich leicht geöffnet hatte. Also wieder Wehenhemmer und die ganze Zeit liegen. Mein Mann besuchte damals eine Meisterschule in Cuxhaven und war nur am Wochenende zuhause. Irgendwie fühlte ich mich immer nur alleine, obwohl ich sehr viel Besuch bekam. Dann kam der berüchtigte 30. Oktober 1995, ein Montag. Irgendwie war ich den ganzen Tag schon sehr schläfrig. Am späten Nachmittag bekam ich leichte Rückenschmerzen und wurde an eine CTG angeschlossen. Dieser zeigte nur glatte Linien und einen starken Herzschlag unserer Tochter an. Die Rückenschmerzen wurden im Laufe der Zeit immer stärker aber das CTG zeigte nichts an. Also meinte die eine Frauenärztin ich hätte wohl was falsches gegessen und Blähungen. Klar die hab ich immer im Rücken !!! Gegen 18.30 Uhr kam meine Mutter und ich fing vor schmerzen an mein Kissen zu zerbeißen. Meine Mutter schrie die Krankenschwester an sofort einen Arzt zu holen. Der kam eine halbe Stunde später und nahm mich mit in den Behandlungsraum. Leicht schockiert meinte er mein Muttermund sei schon 8 cm auf und die Geburt stehe unmittelbar bevor. Ich schrie ihn an, weinte und wimmerte vor schmerzen aber es nützte nichts das Baby wollte raus. Um 20.19 Uhr wurde unsere Tochter Ronja mit einem Geburtsgewicht von 1070 gr. und 36 cm Größe geboren. Sie wurde sofort intubiert und in ein benachbartes Krankenhaus gebracht. Meine Hebamme sagte in einem stillen Moment, ich sollte froh sein das es ein Mädchen ist, denn sie sind stärker als die Jungs. Ich blieb alleine in der Klinik zurück und fühlte mich wie ein Versager. Erst am nächsten Tag konnten mein Mann und ich unser Baby das erste Mal sehen und kurz streicheln. Es war ein furchtbares Erlebnis, so klein und dünn und hilflos wie die kleine Maus war. Mir war klar das sie nicht überleben würde, mein Mann dachte da ganz anders. Und so war es auch. Nach 10 Wochen Frühchenstation durfte ich unsere Ronja 19 Tage vor ihrem eigentlichen Geburtstermin mit nach Hause nehmen. Heute ist sie 9 1/2 Jahre alt, spindeldürr, wiegt nur 24 Kilo ist aber sonst kerngesund. Sie geht zur Schule, Schwimmen und macht Leichtathletik. Sie ist wie jedes andere Mädchen auch

 

Jan-Gerriet und Andreas 12 Wochen zu früh

 

Zwei Jahre später wurde ich mit Zwillingen schwanger. Nach meiner Vorgeschichte bekam in der 13. SSW eine Cerclage und wurde zur Bettruhe verdammt. In der 26. SSW bekam ich vorzeitige Wehen und mußte wieder ins Krankenhaus. Da gab es wieder einen Wehenhemmer und bis zur 34. SSW sollte ich da bleiben. Wieder an einem Montag, in der 28. SSW aber am 30.03. 1998 bekam ich Wehen. Obwohl ich das sofort gemeldet hatte, passierte erst mal eine ganze Weile nichts. Irgendwann wurde ich an ein CTG angeschlossen, der zeigte aber nichts an. 3 Ärztinnen oder was auch immer bauten sich irgendwann mal vor mir auf und meinten ich müsse mich mehr ablenken und nicht soviel nachdenken. Als die Wehen stärker wurden kam auch noch ein Psychologe und fragte ob ich Probleme zu Hause hätte !? Hä dachte ich nur, ist der noch ganz fit ?! Dann ging plötzlich das Telefon und mein Mann rief an. Ich schrie er solle sofort hierher kommen. Er muß geflogen sein, so schnell war er da. Meine Wehen rissen mich mittlerweile in Stücke und ein Gott in Weiß nahm mich mit in den Kreißsaal. Es war mittlerweile 16 Uhr und seit dem Abend vorher hatte ich diese beschissenen Schmerzen. Und siehe da, das CTG zeigte plötzlich Berge von Wehen an. Dann ging alles sehr schnell. Man sagte uns jetzt gäbe es kein zurück mehr die Kinder müssten geholt werden und zwar sofort. Große Hoffnung sollten wir uns nicht machen, da wohl mehr als 600 gr. Geburtsgewicht nicht drin seien. Das bekam ich alles nur am Rande mit. Ich wollte es nicht wahrhaben das wir alles was wir mit Ronja erlebt hatten, noch mal durchstehen sollten. Ich wollte nur noch weglaufen. Ich bekam einige Zettel zum unterschreiben und wurde in den OP gebracht wo und unsere Jungs um 16.56 Uhr per Kaiserschnitt geholt wurden. Andreas hatte den schlechteren Start. Er mußte mehrmals reanimiert werden. Er wog 1230 gr. und war 36 cm groß. Jan-Gerriet ging es etwas besser aber nur einen Tag. Er wog 1320 gr. und war 37 cm groß. Einen Tag später wurde bei Jan-Gerriet Gehirnbluten festgestellt. Es ging ihm sehr schlecht und wir wußten nicht ob wir ihn jemals mit nach Hause nehmen würden. Schwere Krampfanfälle und Infektionen machten ihm schwer zu schaffen. Mit starken Medikamenten die er noch lange Zeit einnehmen mußte, haben wir die Kurve gekriegt. Nach 9 Wochen durften die Beiden mit nach Hause. Jan-Gerriet hat eine Behinderung zurück behalten. Er hat spastische Züge an den Beinen und an der linken Hand. Mittlerweile kann er frei laufen, braucht aber noch viel Hilfe. Beide sind heute in der 1. Klasse und haben keine Probleme. Das Lernen klappt super. Trotzdem möchte ich diese Erfahrung die ich insgesamt 3 mal gemacht habe nicht wieder machen. Es war eine verdammt schwere Zeit.