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Ich bin 23Jahre alt, und habe vor ca.
1.1/2 Jahren, mein zweites Kind erwartet. Ich war sehr aufgeregt, da mein
erstes auch per Kaiserschnitt kahm, und ich nicht wußte wie Wehen sind, und
ob ich es normal zur Welt bringen werde. Ich wollte eigentlich sehr, sehr
gerne normal entbinden. Was auch versucht wurde mir zu ermöglichen.
Ich war an einem Mittwoch morgen zur Routine Untersuchung bei meinem
Frauenarzt. War alles in Ordnung, nur das der errechnete Termien schon ein
paar Tage über war. Der Arzt meinte ich soll mich im Krankenhaus anmelden,
wo ich gebären wollte, und einen Wehenbelastungstest machen. Also rief ich
gleich nach meinem Arzttermien im Krankenhaus an, und die sagten mir auch
das ich an diesem Tag noch vorbei kommen sollte. Mit meinem Freund fuhr ich
dann abends in Krankenhaus. Es wurden Herztöne abgehört, Wehen gemessen, war
alles ok. Der Arzt wollte mich aber gleich da behalten, nur ich wollte
nicht, er wollte nämlich am nächsten Tag die Geburt einleiten. Also bin ich
auf eigenen Verantwortung abends noch mal heim. Am nächsten Morgen (DO.) um
acht war ich wieder da. Es wurde mir eine Kanüle gelegt, wurde untersucht,
ctg, ect. Dann wurde ich an Wehentropf gehängt. So und da fing alles an. Die
erste Stunde konnte ich mit meinem Freund im Kreissaal noch Kartenspielen,
aber die Wehen wurden auf einmal so heftig, das gar nichts mehr ging. Ich
habe irgendwann verlangt, das mir der Wehentropf abgemacht wird. Das haben
sie dann auch getan. Ich bekahm statt dessen ein Scheidenzäpfchen. Und so
hatte ich dann erst mal wieder ruhe. Abend so gegen Zehn fing es richtig an.
Es war für mich echt schlimm. Diese Schmerzen werde ich nie vergessen. Ich
hab ein Kuscheltier von meinem Großen dabei gehabt. Hab ständig da rein
gebissen, ich wollte schon gar nicht mehr vor lauter Schmerzen. Irgendwann,
so nacht um vier, hab ich die PDA bekommen, da die ganzen Schmerzmittel die
ich schon bekahm bei mir nicht anschlugen. Durch die PDA hatte ich dann
wieder ein wenig Ruhe. Die PDA ist überhaubt nicht schmerzhaft. Jedenfalls
konnte ich dann mal zwei Stunden schlafen. Dann ging alles von vorne los.
PDA schlug nicht mehr an. Ich lag wieder in Wehen. Der Arzt fühlte nach dem
Baby und fühlte es nicht mehr. Das war ein Schock für mich. Er sagte aber
gleich daß mir ein Kateder gelegt werden soll, vielleicht wäre ja auch nur
meine Blase voll. Und so war es dann auch. Die Blase wurde entleert und PDA
wirkte wieder. Aber so richtig war ich nicht schmerzfrei. Ich hatte nun
schon 28 Stunden hinter mir. Und ich wollte und konnte einfach nicht mehr.
Ich hab nur noch geschrien, mich verkrampf. Das ich dann irgendwann sagte,
bitte holt mir das Kind raus. Herztöne von unserem Baby wurden immer
schlechter, da ich nicht mehr richtig atmete, ich hielt ständig die Luft an.
Naja, gesagt getan. Ich wurde in OP geschoben, mein Freund durfte mit. Als
ich im OP lag wollte ich doch wieder normal gebären, aber da war es zu spät.
Ich hab wahnsinnig gezittert, obwohl ichs gar nicht wollte. Der Anästhesist
gab mir eine Beruhigungsspritze und ich nickte immer mal so für Sekunden
ein. Es war eigentlich gar nicht schlimm. Ich konzentrierte mich auf das
streicheln von meinem Freund. Der streichelte mich immer am Arm. Und es ging
alles sehr schnell. Ich merkte wie mir jemand auf den Bauch drückte, aber
ich bekahm erklärt, das sie das Baby nach unten schieben, um es raus zu
holen. Dann war sie auch schon da. Es war mittlerweile Freitag, der
22.September2000 und wir hatten 13:44Uhr.Unsere kleine Nina erblickte das
Licht der Welt. Ich bekahm sie kurz gezeigt, sie war sooo süß. Alles andere
vergaß ich in dem Moment. Dann kahm sie kurz ins Kinderzimmer, wurde
untersuch und angezogen, und kahm dann direkt wieder zu mir in den OP. Und
die ganze Zeit wo ich wieder zugenäht wurde hatte ich mein Baby bei mir. Sie
wurde von einer Ärztin an meine Wange gehalten. Die ganze restliche OP über.
Das half mir echt sehr viel. So kahm Nina zur Welt. In Bad HOmburg im
Taunus. Die Geburtsstation ist wirklich super, und ich danke allen Ärzten
und Hebammen die so viel Geduld und Verständniss für mich hatten.
Nina mit 4 Jahren und Mama Claudia |