Kinderwunsch

Wünscht Ihr Euch ein Kind? Hat es bis jetzt nicht geklappt? Habt Ihr nach langem Versuchen aufgegeben? Oder habt Ihrs doch noch geschafft?

Schreibt mir doch per Email wie es Euch ergangen ist. Eure Berichte werde ich an dieser Stelle veröffentlichen!

Danke!

Hallo!

Mein Name ist Jenny. Ich bin 23 Jahre alt.

Letztes Jahr im September setze ich voller Hoffnung die Pille ab und war überrascht das ich im Dezember schon schwanger wurde. Aber die Freude vermischte sich mit Angst, denn ich bekam Blutungen. Ich verlor mein Baby in der 8. ssw. Ich glaube das dies der schlimmste Tag für mich in meinem Leben bisher war, auch wenn es sich für einige vielleicht doof anhört, aber es war so. Die Trauer habe ich jetzt oft noch. Und mein Pünktchen wird auch immer mein erstes Kind bleiben. Die Ausschabung war Anfang Februar und ich machte einen Fehler und nahm auf eigenen Wunsch eine Teilnarkose. Es war furchtbar. Schon Ende Gebruar bekam ich Unterleibsbeschwerden die ohne Befund blieben. Anfang April bekam ich eine starke Blasenentzündung die nicht weg und weg ging. Ende Mai kam endlich heraus das ich Clamydien und ureaplasma Bakterien habe. Also spezielles AB. Mein Urin danach war okay, aber die Beschwerden nicht. Das Ergebnis einer neuen Untersuchung, immer noch ureaplasma die auch unfruchtbar machen können. Also wieder AB. Bin jetzt schon am 7. Tag damit von 10 und immer noch Beschwerden, dazu noch ein stark vergrößerter Eierstock rechts. Nächste Woche habe ich einen Termin zur Bauchspiegelung und hoffe das die da was machen können, obwohl ich mich innerlich schon fast damit abgefunden habe niemals ein Baby im Arm halten zu können. Damit wäre mein größter Wunsch zerplatzt. Ich wünsche allen anderen die sich ein Baby wünschen alles Glück der Welt und das sie so etwas wie ich nicht mitmachen müssen!

Ich heiße Petra 

und bin 24 Jahre alt und studiere noch. Michael, mein Mann ist 36 Jahre alt und ist gelernter Zimmermann. Verheiratet sind wir allerdings nicht. wir sind seit 1994 ein Paar, führen aber die meiste Zeit eine Wochenendbeziehung. Als ich 21 Jahre alt war und schon studierte, setze ich die Pille ab. Die Nebenwirkungen waren mir doch zu stark und auch mit meinem Magen wurde alles sofort besser. Wir haben weiterhin verhütet, allerdings nur mehr schlecht als recht. Passiert ist nichts und das machte mich misstrauisch. Irgendwann sagte wir, das wäre ein geeigneter Zeitpunkt für ein Kind un somit "setzten" wir es an. Nach 3 Monaten hatte wir die Nase voll und redeten mit meiner Frauenärztin über alles. Da ich einen sehr unregelmäßigen Zyklus hatte, gab sie mir etwas dagegen. Der Zyklus war ok, aber meine Haut glich Pergamentpapier und meine Laune wurde schlimmer als sonst. Das konnte ich Michael und allen anderen nicht antun, also, schluss damit! Michael und ich gingen zu einem Urologen, mein Mann ist in diesem Thema offen und kennt auch keine Scheu. Der Urologe stellte eine Verikozele an seinem Hoden fest und meinte, das könnte der Grund sein. Eine Varikozele ist ein erweitertes venöses Gefäß und dadurch staut sich das Blut im Hoden. Die Folge ist eine Temperaturerhöhung um 1-2 Grad das reicht schon, um dort verheerendes unter den Samenzellen anzurichten. Die Samenprobe zeigte es, was noch lebte an Spermien ging am Krückstock. Michael war zwar nicht unfruchtbar aber einfach würden wir es damit nicht haben. Der Arzt war wohl einer, der sich auf Krebs spezialisiert hatte, Den schloss er durch reichlich Untersuchungen aus aber er meinte, da könne man eben nichts machen. Die Art und Weise dieses Menschen hatte Michael erst einmal von dem Thema Urologen geheilt, da war erst einmal alles gelaufen. Nichts desto trotz probierten wir fleißig weiter und langsam machte der "Babysport" keinen Spaß mehr. Sex gab es nur noch an den möglicherweise fruchtbaren Tagen, was schwer festzustellen war bei meinem Zyklus. Im Sommer, einige Monate später war Michael bereit zu einem anderen Urologen zu gehen. Der hörte sich alles genau an, schaute auf das Spermiogramm und meinte um eine vernünftige Aussage machen zu können, bräuchte man mindestens alle zwei Wochen über einige Monate hinweg eine Übersicht. Alles unterliegt natürlichen Schwankungen und das eben auch. Michael`s Nackenhaare begannen sich zu sträuben und er wurde blass, nicht schon wieder. Nachdem er sich Michael`s "gutes Stück" angesehen hatte, war er der Meinung das sollte man doch operativ entfernen. Da würde in einer ambulanten OP durch die große Beinvene ein Katheder bis an die Abzweigung geschoben, wo die Vene aus dem Hoden kommt. Dort könne man die erweiterte Vene mit einem Klebstoff verschließen und so die Temperatur wirksam senken. Super, dachte ich aber mein Mann war noch etwas skeptisch. Da er sich gerade in einer Weiterbildungsmaßnahme des AA befand, erbat er sich etwas Bedenkzeit. Weil die Wochen nach der OP schwere körperliche Arbeit gemieden werden sollte, ring er sich durch, im Januar den Eingriff vornehmen zu lassen. Aber erst 3-4 Monate später würde eine Besserung spürbar sein. Na gut, wenigstens tat sich nun etwas. Ich fing an mich mit persona zu beschäftigen, verhüten könnte ich wegen des Zyklus zwar nicht aber für das Gegenteil ging es. Also los. Sylvester 199/2000 rückte näher und es tat sich nichts, aber der OP-Termin stand ja fest. Der letzte Freitag im Januar war dazu bestimmt. Bei der Sylvesterfeier mit Freunden war ein Baby (Nick) dabei, was im September zur Welt kam und ein kleiner Junge (Niels), der im November 1 Jahr alt geworden war. Beide waren in unserem Wohnhaus gezeugt worden und machten uns zwei irgendwie traurig. Mitternacht flüsterte ich Michael zu, wer weiß vielleicht können wir ja in einem Jahr auch mit einem Baby feiern. Michaela sagte nur traurig, ob ich wirklich daran glaube, er nicht. Naja, am 15. Januar zeigte mir persona an, der Eisprung steht kurz bevor. Also wie immer. Michael wurde von mir über unser abendliches Tet a Tet informiert und war "begeistert". Das erste mal fiel einer meiner Eisprungtage genau auf ein Wochenende und da war Michaela zu Hause. Den Abend werde ich nicht weiter erläutern außer: Danach bewegte ich mich nur noch im Krebsgang, damit alles drin blieb und legte  schön die Beine hoch. Es war um 17.30 Uhr. Gegen 22 Uhr gingen wir ins Bett und schliefen. Am nächsten Wochenende fand die Geburtstagsfeier meines Opas statt. Er war 80 geworden. Ich hatte diesen Samstag nur Appetit auf Süßes und fing an permanent hoch zu stoßen. Alkohol trank ich keinen mehr, seit ich ein Kind wollte. Meine Mutter sah mich lange an und fragte ob ich schwanger sei, ich antwortete wahrheitsgemäß, ich wüsste es nicht. Dazu muss ich sagen meine Mutter war mit unseren Plänen nicht eben einverstanden, mein Vater auch nicht. In der folgenden Woche begannen meine Brüste zu schmerzen, aber nicht wie immer. Sie spannten auch an den Seiten. Ein Pre Test am Dienstag war aber negativ. Michael sagte ich nichts, schon zu oft hatte ich mir alles nur eingebildet. Am Freitag war seine OP. Alles lief gut, nur eine anatomische Besonderheit verlängerte die ganze Prozedur. Statt nur einem zu verklebenden Gefäß wie normal waren da gleich 3 Stück. Die Aussichten auf den Erfolg sanken dadurch erheblich. Aber wir hofften auf eine Besserung. Sonntag erwartete ich meine Regelblutung. Und... NICHTS. Nachdem ich es Michael sagte, schaute er mich lange fassungslos an und meinte nur, warte mal ab, die ganze OP war überflüssig, du bist schwanger. Abwarten war meine Devise. Am Montag machte ich sofort einen Test, und zwar noch auf dem Apothekenklo. Und POSITIV!!!! Den restlichen Tag grinste ich nur noch und auch Michael war stolz wie Oskar. Damit begann allerdings nich die wunderschöne sondern die es begannen 9 Monate der Grauens für mich. Wenn ihr Interesse habt, ich berichte von meiner SS und der Geburt im Geburtsbericht der entsprechenden Seite. Übrigens, der "positive Test" heißt Jenny ist ziemlich genau 8 Monate alt und eine richtige Hexe. Wir lieben sie über alles, unseren kleinen Sonnenschein.

Hallo!!

Mein Name ist Libertad Brujic. Ich bin seid Dez. 89 mit meinem Mann zusammen und seid Sep.94 verheiratet. In diesem Jahr setzte ich auch die Pille ab, um schwanger zu werden. Doch leider hat es bis heute nich funktioniert. Ich bin mittlerweile 30 Jahre alt und bekomme das gEfühl es würde nicht mehr klappen. wir haben uns bereits untersuchen lassen und organisch sind wir beide gesund. ICh habe auch schon eine Hormonbehandlung hinter mir, aber leider ohne Erfolg. MEine Blutungen sind auch leider recht unregemäßig, vielleicht durch Stress oder ähnliches. Der Rhytmus ist sehr unterschiedlich. Na ja! ICh will nicht sagen ich bin am verzweifeln aber fast. Vielleicht gibt es ja einen Lösungsvorschlag. Ich bin für alles offen!

Schöne Grüße Libertad Brunjic

Die Vorschläge bitte per Mail an mich!

Ratschläge für Libertad!!!!

Hallo einen Tip geben kann ich Dir leider nicht, nur eine kleine Geschichte meiner Freundin. Und zwar wollten sie und ihr Mann auch ein Baby haben. Allerdings klappte es eben auch nicht. So gingen sie auch zum FA und zum Urologen. Bei ihm war alles in Ordnung, nur bei ihr es nur sehr unregelmäßig zu einem Eisprung. Sie bekam dann auch eine Hormonbehandlung mit dem Erfolg, das der FA im April erklärte, sie könne keine Kinder kriegen. Die Eier die sich je gebildet hatten, waren zu mickrig und an diesem Termin war gar keins mehr zu sehen. Nun die Geschichte ist jetzt soweit, das sie nun in der 10 Woche schwanger ist und der FA total perplex ist. An dem Tag wo er ihr diese Diagnose gestellt hatte, mußte das Ei schon befruchtet auf dem Weg zur Gebärmutter gewesen sein. Also nicht aufgeben, aber nur keinen Streß machen. Wünsche dir viel Glück!

Christine

 

Hier noch was witziges zum Thema!!! Muss leider runter geladen werden! Aber ich garantiere für Vieren und Wurmfreiheit!

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