|
Krankenhaus Geburt von Franziska Franziska26.10.1995 4040g und 52cm 15.09 Uhr
Franziska wurde in den städtischen Kliniken in Dortmund geboren. Ihr Patenonkel leitet dort die Geburtshilfe und da war es für mich klar, dass sie dort dass Licht der Welt erblicken sollte. Einige tage vor dem Termin quartierte ich mich bei meinen Freunden in Dortmund ein und tat das, was jede werdende Mutter tut: ungeduldig warten. Tägliche Kontrollanrufer wie werdende Oma oder Freundin bekamen immer die gleiche Antwort: Es tut sich noch nichts. Franziska beschränkte ihre Attacken meist auf die Nachtstunden und hielt mich so bei Laune und Bewegung. In der nacht zum 26.10. ging es dann aber los. Nach einem ausgiebigen Abendessen mit anschliessendem klitzekleinen Schlummertrunk wurden so gegen 23.00 Uhr die Attacken von Franziska stärker und ich begann meine Nachtwanderung durchs stille Haus. Begleitet von Hausdackel Bonni. Frühstück am nächsten Morgen viel dann für mich aus, weil der Gedanke an Essen schon genug war. Die Familie machte sich fertig für Arbeit , Schule usw. Nur der Kleinste und die Oma blieben mit mir im Haus zurück. Ich lief immer noch mit Dackelbegleitung Treppauf-Treppab. Irgendwann wurde es mir dann doch zu bunt und ich rief mir so gegen 11.00 Uhr eine Taxe fürs Krankenhaus. Packte meine sieben Sachen und fuhr los. Es war zwar kein weiter Weg, aber der Taxifahrer war froh, als wir vor der Kliniktür angekommen waren. Im Kreissaal angekommen wurde ich von Janina, "meiner" Hebamme erwartet. Ich durfte es mir gemütlich machen (soweit das noch ging). Der MM -Befund war schon gut, ich hatte gute Vorarbeit geleistet. Danach nahm ich erst mal ein schönes heisses Bad, bis ich nicht mehr in der Wanne liegen mochte. Mittlerweile waren die Wehen dann auch schon ganz schön unangenehm und ich wäre am liebsten wieder gegangen. Den Vorschlag für eine PDA nahm ich dankend an. Mittlerweile war Claudia, die Frau des zukünftigen Patenonkels angekommen und gab mir die nötige Unterstützung. Mit PDA konnte ich noch mal verschnaufen, bis es dann zum Endspurt kam. Janina , die Hebamme, hatte auch schon Thomas über Handy informiert, dass sein Patenkind nicht mehr lange warten würde. Der war auf der Eröffnung eines Kongresses in der Westfahlenhalle und musste sich sputen. Ich , mittlerweile ziemlich fertig mit der Welt, wollte nur noch eins: Baby im Arm halten und meine Ruhe haben. Und dann ging alles ganz schnell: Thomas kam ins Zimmer, zog seine Krawatte und das Jacket aus, ich musste pressen und pressen.... Ja, und nach einem Dammschnitt und weiteren Flüchen und mehr, kam Franziska. Lauthals schreiend, puterrot und wütend. Ich hatte es geschafft . Noch im Kreissaal kamen die ersten Glückwünsche von Oma und Uroma. Wenig später durfte ich dann auf mein Zimmer unkonnte meine Tochter so richtig in Ruhe geniessen. Mehr von uns unter:
|