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Krankenhaus Geburt von Leonie So nun auch hier einmal der Bericht von Leonie´s Geburt. Leider ist nicht alles so gelaufen wie wir erhofft haben aber letztendlich haben wir ein Happy End und das ist doch das wichtigste!!! Ich hatte am 11.04 morgens um 01.45 Uhreinen Blasensprung . Im Wasser war jede menge Blut was im Krankenhaus aber keine Aufregung verursacht hat. Mir machte das aber schon ziemlich Angst den von Blut im Wasser hatte ich nie was gehört. Rainer und ich sind dann auch sofort losgefahren und während der Auto Fahrt hatte ich die erste Wehe. Ich habe mich noch so gefreut weil man ja oft hört das viele noch so lange auf die Wehen warten hätte ich aber gewußt wie schnell es geht *lach* ich glaube meine Freude wäre getrübter gewesen. Innerhalb von 15 minuten hatte ich Hammerwehen alle 2 Minuten und hab eigentlich nur noch um eine PDA gebettelt *lach* Hab ich auch bekommen aber die hätte ich auch vergessen können.............denn ich bin eine der armen Socken wo man nicht richtig getroffen hat. Ans Bett gefesselt mit Wehen das ich dachte ich sterbe.....naja ich lebe aber noch:-) Interessant war eigentlich die Aussage der anwesenden Ärtzin. Ob ich mir wirklich klar bin ob ich die will, denn nicht das sie nun die "arme" schlafende Narkoseärtzin weckt und die gute Frau mich über die Risiken aufklärt und ich dann doch die PDA ablehne. Die hatte Glück das ich nicht mehr konnte sonst hätte ich der was anderes erzählt. Eine Aufklärung soll ja wohl dazu sein um noch mal alles abzuklären und sich dann entscheiden zu können*grummel* Bekomme also die Horroraufklärung und mir war alles egal und bekomme endlich die PDA ud bin doch glatt 1 Stunde schmerzfrei. Leider hat es noch 6 Stunden gedauert bis Leonie dann endlich da war und das heißt 5 Stunden Schmerzen. Ich hatte nicht nur Wehen sondern auch stechende Schmerzen im Bauch und ich hab eigentlich nur die Erklärung das die Plazenta da schon anfing Probleme zu machen. Rainer war der beste schatz den man sich vorstellen kann. Er war der Haltepunkt für mich und ich bin unendlich dankbar das er mir so prima geholfen hat.Er hat mich immer wieder motiviert. Er baute mich auf und war einfach da. und dabei haben wir immer gefrotzelt das er bestimmt umfällt und bloss nicht im Weg liegen soll:-) Die Stunden sind irgendiwe rum gegangen und ich hatte jedesZeitgefühl verloren. Ich weiß nur das ich Schmerzen hatte wie verückt und für viel Stimmung gesorgt habe. Ich wußte gar nicht das ich so schreien kann*lach* Die Hebamme hat dann noch 2 mal dafür gesorgt das nach gespritzt wird aber das hat rein gar nix gebracht. ist schon lächerlich wenn man einen Bonus versprochen bekommt und der Bonus für die Katz ist. Irgendwann fing die Hebamme an zu kommandieren " drücken" ich wußte gar nicht was die will. ich dachte immer die Presswehen sind etwa so als wenn man einen Schalter umlegt aber ich hab die gar nicht gespürt. Waren genauso wie die anderen Wehen auch.........naja also ich gedrückt und wußte echt nicht wozu. Komme mir jetzt echt doof vor *lach* aber man tut ja das was andere einem sagen. Wenn Rainer mir gesagt hätte:" ich seh das Köpfchen " hätte ich ja gedrückt wie eine Wilde aber so.......? Keiner sagte was und ich drückte vor mich hin ohne zu wissen wieso. Also ich bin ja fest davon überzeugt das die PDA doch was lahmgelegt hat - das empfinden Presswehen zu haben ;-) Letzendlich wurde ich geschnitten.... und da hatte ich gerade keine Wehe. Wo ich vorher schon geschrien habe.....da habe ich gebrüllt. abr es hat viel genutzt- bei der nächsten Wehe kam Leonie raus wie ein Torpedo und das ist nicht übertrieben. Normal ist ja erst mal Köpfchen und dann bei der nächsten Wehe der Rest aber sie kam in einem raus gehüpft. Die Hebamme hat die Kleine dann erst mal mir auf den Bauch gelegt und das ist ein ganz komisches Gefühl. Die ganzen Schmerzen die Anstrengung sind sofort wie weggewischt. Sie hat mich angeschaut als wenn sie mal schauen wollte wer denn nun ihre Mama und ihr Papa sind und das geht einem durch und durch. Leider ist ja dann nicht alles ok gewesen. Leonie war sehr weiß wurde gar nicht rosig und nachdem nix half wurden die Ärzte gerufen und sie wurde sofort auf die Intensiv gebracht. Die Ärzte sind aus dem Kreißsaal rausgerannt und es war ein ganz schlimmes Gefühl. Gerade erst im Arm und man denkt es ist alles ok und dann sowas. Rainer ist sofort mit und ich wurde dann erst einmal genäht. Ich hab nur geheult und dachte das darf nicht wahr sein. Eine scheiß Schwangerschaft und man hofft das es mit der Geburt rum ist und dann das. Die Angst was ist nun und man kann nix machen - liegt auf dem dämlichen Stuhl und kommt nicht weg. Heute nach allen Untersuchungen weiß ich: Ich hatte 2 Plazentas ( es waren mal Zwillinge)und die Nebenplazenta hat durch schlechte Qualität begonnen zu bluten und Leonie hat zurück geblutet in die Plazenta und von da ins Fruchtwasser. Der Zustand war sehr kritisch weil nicht feststand ob Leonie blutet oder wo die Quelle ist. Ob Plazenta oder evtl ich...... die werte waren eine Katastrophe und sie hat 2 Transfusionen bekommen. Nach 3 tagen stand fest das die Werte stabil bleiben und keine Gefahr mehr bestand. Auch wußten wir dann das sie nicht die Quelle ist. Als ich in meine Zimmer war durfte ich nix machen aber Nachmittags habe ich mich dann über die Anweisung der Ärzte hinweg gesetzt und bin zur Intensiv gegegangen. 5 Tage war sie auf Intensiv und es war eine schreckliche Zeit aber die Schwestern und Ärzte waren einfach klasse und heute ( 17.04.2002 ) durfte sie heim.........ENDLICH!!! Mehr über Leonie auf Ihrer Homepage |