Krankenhaus Geburt von Simon

Hallo,

 

am 06.Mai 2002 wurde ich, Simon Benedikt geboren. Wie ihr auf dem Foto seht, war die Geburt ganz schön anstrengend, denn ich hatte anfangs ein paar Anpassungsschwierigkeiten und mußte noch für einige Stunden ins Wärmebettchen.

So und damit Ihr wißt, wie die Mama meine Geburt erlebt hat, hat sie den nachfolgenden Geburtsbericht geschrieben. Viel Spaß beim Lesen!

 

Also: am Sonntag, den 5.5.02 hatte ich in der früh um 9:30 Uhr einen vorzeitigen Blasensprung. Tja dann erstmal geduscht, gefrühstückt und Tasche fertig gepackt. Um kurz nach 11:30 Uhr waren wir dann im Kreißsaal. CTG gemacht, Kontrolle ob wirklich Blasensprung. Blasensprung positiv, Muttermund leicht fingerdurchlässig. Aber noch keine Wehen. Allerdings hieß es stationäre Aufnahme. Gegen 13:00 Uhr dann leichte Wehen, ab 16:00 Uhr regelmäßiger. Ab 16:30 Uhr dann wieder Kreissaal, CTG. Leichte Wehen, Muttermund immer noch zu. Wir sind dann aber im Kreißsaal geblieben und haben es uns im Wehenzimmer (mit Doppelbett) gemütlich gemacht. Ich mußte ja auch liegen und durfte nicht rumlaufen. Naja Wehen wurden regelmäßiger und vor allem schmerzhafter (vor allem hatte ich Rückenschmerzen!!!!). Kaum zum aushalten. Hebamme wollte aber noch keine Schmerzmittel geben. Naja 22:00 Uhr dann okay zum Entspannungsbad. Da wurden die Wehen dann regelmäßiger und in noch kürzeren Abständen. Zu kurz. habe dann um 1:00 Uhr endlich ein sehr wirksames (eigentlich) Schmerzmittel bekommen. Hat nur leider nicht bei mir angeschlagen. Unter großen Rückenschmerzen haben wir dann 1,5 h aktiv gearbeitet, damit Babys Kopf richtig ins kleine Becken rutscht. Der junge Mann wollte nicht so. Bzw.hat er einen zu großen Kopf für mein kleines Becken und meine feste Beckenbodenmuskulatur. Um 2:30 Uhr dann das erwünschte okay zur PDA. Da war der Muttermund endlich auf 3 cm. Mit der Pda war es dann endlich sehr entspannend. Ich hatte keine Schmerzen mehr und der Muttermund hat sich bis 4:30 Uhr auf 8 cm geöffnet. Dann mußte die PDA wieder hochgespritzt werden. Naja dann noch bis 6:30 Uhr Wirkung und dann gings los. Wehen extrem stark, Muttermund voll geöffnet und das Pressen durfte losgehen. Ab da gings dann recht schnell. Und um 7:39 Uhr erblickte dann Simon Benedikt das Licht der Welt.

52 cm lang, 3420 g und einen Kopfumfang von 37 cm.

habe deswegen einen Dammschnitt bekommen. Naja und Simon hatte noch zusätzlich die Nabelschnur um den Hals. Wir hatten also riesig Glück, daß ich überhaupt spontan entbinden konnte.

Allerdings hatte unser Sohnemann ziemliche Anpassungschwierigkeiten und mußte noch ins Wärmebett. Und dann gab es doch noch andere Probleme. Ich habe ja Blutgruppe 0 neg., Simon A pos. , das heißt es besteht eine Blutgruppenunverträglichkeit. Simon schlapp, müde, wollte nicht trinken und wurde so langsam gelb. Er ist dann am Dienstag nachmittag dem Kinderarzt vorgestellt worden. Tja und nun hat er Gelbsucht und wg. der noch bestehenden BG-Unverträglichkeit mußte er nach Landshut ins Kinderkrankenhaus auf die Neugeborenenintensivstation verlegt werden. Und da ist er noch. Bekommt Phototherapie und Infusionen und erholt sich gut und kommt zu Kräften. Mittlerweile klappt das Trinken ganz gut. Aber die Thearpie schlägt noch nicht voll an und mußte intensiviert werden. Das heißt 24 h Phototherapie, Infusionen, keine Nähe zu seine Mama oder Papa, weil alles im Inkubator gemacht werden muß. (windeln, füttern, waschen etc.)

Simon lag insgesamt 11 Tage im Kinderkrankenhaus. Mittlerweile hat er sich gut erholt und fühlt sich zu Hause sichtlich wohl.

Mehr von Simon erfahr ihr auf seiner Homepage