Mutter mit 16

Dieses Thema liegt mir doch sehr am Herzen. Gerade in der heutigen Zeit! Denn wenn ich mich so umschau nimmt die Zahl der jugendlichen Mütter rapide zu. Überall sieht man junge Mädchen mit runden Babybäuchen, oder Kinderwagen schiebende Teenies.

Nein ich werd nun nicht den Moralapostel spielen ;O)  Ich bin damals mit 16 Mutter geworden. Wie man auf den Fotos (ok das nach der Geburt ist etwas unvorteilhaft ;O) sieht auch eine stolze Mami!!

Ich hatte aller Dings meine gesamte Familie hinter mir stehen. Mutter und Vater, bei denen ich auch noch bis Kimberly 2 wahr gewohnt habe. Brüder Tante Onkel u.s.w.

Die Schule habe ich noch abgeschlossen. Dazu muss ich sagen haben die Lehrer und der Rektor auch einen Teil zu beigetragen in dem sie mir eine kurze "Babypause" zugestanden und quasi Zeit vor und nach der Babypause einfach zusammenzählten. Und ich so nicht total in den Noten abfiel! Danke noch mal. Hauptschule Eicken in MG. Besonders Rektor Lowis und Lehrer Dubrau!

So das war das "Positive".

Aber jede Geschichte hat ihre 2 Seiten.. so auch Meine!

Ich bekam einen Ausbildungsplatz... allerdings mit Praktikum vorher..

In der Zeit wurde ich mit dem 2. Kind schwanger. Ich war damals 18. bekam Marina kurz nach meinem 19. Geburtstag.

Also nix mit Ausbildung. Dann wurde 4 Jahre später geheiratet.

Mit 23 bekam ich meinen Sohn Julian. Mit 25. Conner...

Ende vom Lied. Nu sitz ich hier mit 28 mit nem "lächerlichem" Hauptschulabschluss der heutzutage sowieso nix wert ist. Nie eine Ausbildung gemacht und 4 Kinder... Aussicht auf einen Ausbildungsplatz, wenn ich denn die Unterbringung der Kinder organisiert bekäme fast unmöglich. Arbeit.. auch schwierig.. Mehr wie ein Halbtagsjob oder arbeiten auf 400 Euro ist nicht möglich.. Und erst wenn der Kleinste auch versorgt ist! Schwer mit einem Schicht arbeitendem Mann.

Natürlich gibt es Unfälle.. und jedes Mädel/jede Frau muss und soll für sich ganz alleine entscheiden was sie will. Ob sie es sich zutraut ein Kind zu bekommen, ver- und umsorgen zu können und zu wollen. Ein Kind ist ein Fulltimejob. Und zwar bis es auszieht... Und süße Babys werden Kinder... und die können "ollala" echt stressig werden :) Schulprobleme, mach Kind braucht besondere Förderung.. u.s.w.. da hab ich echt "von der gesundheitlichen Seite" noch Glück gehabt...

Ich würde heute erst eine Ausbildung machen bevor ich an Kinder denke! Denn das vorhaben diese nach dem Kind zu machen.. zu ende zu machen.. an der sind schon einige gescheitert!

Man kann nach der Ausbildung immer noch so viele Kinder in die Welt setzen wie man möchte!

Dann würd ich gern noch sagen, das Eltern, Großeltern und Familie nicht austicken sollten wenn die Tochter oder Freundin des Sohnes kommt und sagt das sie schwanger ist.. Schon geschehen??? Ok, dann retten sie noch was zu retten ist.

Es ist ihr Kind, und letztendlich ihr Enkelkind. Und man möchte doch das Aufwachsen solch eines Wunders nicht verpassen! Oder?

Also gibt es nur einen richtigen Weg. Dem Mädchen zur Seite stehen und hinter ihm zu stehen. Egal welchen Weg es auch wählt! Natürlich auch dem Papa des Kindes :O)

Gruß Ilka