
Schwangerschaft
Entbindungstermin
Der Entbindungstermin lässt sich anhand
einer kleinen Formel ausrechnen!!
Die da wäre:
Das Datum des ersten Tages der letzten
Blutung minus 3 Kalendermonate plus 7 Tage plus ein Jahr.
Entwicklung
Ab. 3. Woche
Bereits um den einundzwanzigsten Tag
beginnt das Herz zu schlagen! Mit 140 Schlägen pro Min. schlägt das
embryonale Herz etwa doppelt so schnell wie das der Mutter. Der Embryo
ist jetzt etwa drei Millimeter und doch bereits in seinen Grundzügen zu
erkennen. Er produziert schon sein eigenes Blut, allerdings erst im
Dottersack und dann erst in der Leber und im Knochenmark. Die Nabelschnur
bildet sich auch schon in den ersten Tagen!
Fünfte Woche
In der fünften Woche beginnt sich das
Gesicht zu bilden! Vom Profil aus kann man die Nase und die
Lippen erkennen. Wenn man das Geschlechtsorgan sieht, könnte man meinen es
seine ein Junge. Aber zu diesem Zeitpunkt sehen diese noch identisch aus.
8. -12. Woche
Die Finger und Füße bilden sich! Nun
ist das Kind etwa 4 cm groß. Leber und Knochenmark übernehmen die
Blutproduktion. Auf dem Ultraschall kann man nun schon einen richtigen
kleinen Menschen erkennen!!! Nun heißt das Kind nicht mehr Embryo sondern
Fötus (Was Eltern eigentlich nicht viel interessiert! ) Nun hat also das
Baby das wichtigste geschafft! Es hat seine Organe aus gebildet und die
Gefahr schwerer Missbildungen ist vorbei!
13-15 Woche
Das Kind wächst in dieser Zeit schnell,
es verdoppelt seine Größe von ca. 8 auf 16 cm. In dieser Zeit ist das
Kind schon so "groß" und "kräftig" das die Mutter bereits in der 15 Woche
ihr Kind spüren kann! Die meisten Frauen spüren es allerdings erst
später! Vor allem Erstgebärende merken es meist erst so um die 18. Woche
rum. Das Kind fängt an Fruchtwasser zu trinken, runzelt die Stirn, und
bekommt Schluckauf, den man merken kann! Man hat dann immer so ein
regelmäßiges Pochen im Bauch! Und es übt saugen, am Daumen...das wir
Eltern den Kleinen dann nachher nur schwer wieder abgewöhnen können!!!
Das Kind übt durch die Bewegungen der Mutter schon seinen
Gleichgewichtsinn, auch Geschmacks, Gehör und Geruchssinn entwickeln sich!
Es hört nicht nur die Stimme der Mutter, sonder auch alle anderen Stimmen
und Geräusche in der Nähe!
4-5 Monat
In dieser Zeit träumen die meisten
Schwangeren mehr! Im Ultraschall kann jetzt erkannt werden ob es ein
Mädchen oder ein Junge wird! Wenn Sie es nicht wissen wollen sollten Sie
es Ihrem Arzt rechtzeitig sagen. Er wird sich dann einen vermerk in der
Akte machen. Die Gesichtszüge lassen sich jetzt genau erkennen und Haare
und Fingernägel wachsen. Es spielt mit der Nabelschnur und öffnet und
schließt die Augen.´ Nun ist das Kind schon so groß daß es langsam eng in
der Gebärmutter wird!
Das letzte Drittel
Nun bereitet sich das Kind schon darauf
vor , daß es bald nach Draußen muss! Am Anfang des 7. Monats wiegt es
bereits knapp 1.000 gr. und ist ungefähr 36 cm groß! Die Käseschmiere
entwickelt sich jetzt und das Kind legt sich einen "Fettpolster" an, der
ihm bei der Regulierung der Körperwärme nach der Geburt hilft. Zwischen
dem 7. und 8. Monat bilden sich auch die Lungenbläschen aus, die sind
Lebensnotwendig, damit das Baby nach der Geburt atmen kann. Besonders
Frühgeborene haben oft Probleme mit der Atmung. Deswegen wird bei
vorhersehbaren Frühgeburten auch ein Medikament verabreicht, das die
Bildung der Lungebläschen beschleunigt. Übrigens, so seltsam sich das
anhört, aber Babys atmen schon in der Gebärmutter. Man nimmt an daß sie
so die Lunge trenieren. Deshalb haben viele Neugeborene auch noch
Fruchtwasser in den Lungen und der Nase! Da leuchtet es ja auch ein warum
viele Babys die ersten Tage nach der Geburt immer wieder niesen! Sie
versuchen den Rest Fruchtwasser los zu werden! Alles ist nun soweit
fertig, nun die Schädelplatten warten bis nach der Geburt, damit der Kopf
auch durch das enge Becken der Mutter passt. Wissenschaftler sind sich
immer noch nicht schlüssig was die Geburt auslöst, aber man denkt heute,
das die Babys , wenn es Zeit ist ein Hormon ausschütten, was die Wehen
auslöst!

Wann und was wird untersucht???
Hierzu muss ich sagen, das sich meine
Einstellung zu alle dem in den letzten 4 Jahren ganz schön geändert hat.
Ich bin der Meinung, solange alles in Ordnung ist, reicht die Vorsorge bei
einer Hebamme. Entweder in einer Hebammenpraxis oder aber noch
gemütlicher, die Hebamme kommt nach Hause.. Alle "routinemäßigen"
Untersuchungen, die bei einer normalen gesunden Schwangeren gemacht werden
müssen oder können, kann eine Hebamme machen. NUR das Ultraschall ( im
normal Fall 3 Screenings) kann die Hebamme nicht machen und wird normal in
der Arztpraxis gemacht.
Alle weiteren extra Untersuchungen die
die Hebamme nicht machen kann, ist für eine normale SS auch nicht nötig.
Es sind "Wunschuntersuchungen" "Extraleistungen"
Jeder sollte seine
Schwangerschaftsvorsorge so gestalten wie er es möchte. Nur dafür muss
Frau auch wissen, das es auch anders geht als nur zum Arzt.
Man hat die Möglichkeit nur zum Arzt zu
gehen.
Die Vorsorge mit Arzt und Hebamme zu
teilen.
Oder aber nur zur Hebamme zu gehen. Mit
der Option zum Ultraschall zum Arzt zu gehen. Oder es zu lassen. Wobei die
meisten Hebammen wenigstens 1 Ultraschall haben möchten um Plazentasitz
und Organisch alles abgecheckt zu wissen.
Dabei sollte erwähnt sein, das mancher
Frauenarzt eine geteilte Vorsorge ablehnt. Manch einer soll sogar
ausfallend geworden sein!!! Also bitte eine harte Schale zulegen ;O)
Andere Frauenärzte sind über diese "Entlastung" auch dankbar. Denn die
Arztpraxen sind wahrlich überfüllt!
Erstuntersuchung
Anamnese
Es wird nach familiären Vorbelastungen,
eigene Krankheiten, Allergien, früheren Bluttransfusionen, Übergewicht,
Alter, vorherigen Schwangerschafen und Geburten gefragt.
Allgemeinuntersuchung
Das Wort erklärt sich von selbst
Gynäkologische
Untersuchung "
Auf diese verzichten viele Hebammen bis
ca. zur hälfte der SS. Sie untersuchen meist über die Bauchdecke!
Syphilis&Trippertest
Es wird nachgeschaut ob sie Syphilis
oder Tripper haben.
Rötelntest
Es wird nachgesehen ob sie
gegen Rötelerreger imun sind, denn wenn sie sich in der ss mit Röteln
anstecken, kann es gefährlich fürs Ungeborene werden. Es kann dadurch
behindert werden.
Blutest
Ob sich irgendwelche Krankheiten zeigen.
Blutdruckmessung
Harnuntersuchung
Dies beiden Werte sind sehr wichtig!
Denn zu hoher Blutdruck, Eiweiß im Urin und Wassereinlagerung weißt auf
eine SS-Gestose hin!
Toxoplasmosetest
Ist vor allem wichtig wenn sie
eine Katze besitzen! Denn diese Krankheit wird u.a durch Katzenkot
übertragen! Wird von der Krankenkasse aber nicht mehr bezahlt.
Wird gerne Geld für kassiert, obwohl bei
Indikation (Besitzen o. Kontakt zu Katzen oder berufsmäßig zu rohem
Fleisch) auch kostenlos ist! Notfalls mit der KK sprechen.. Viele Ärzte
kassieren nämlich trotzdem ab!
AIDS & HepatitisB
Ob sie AIDS oder Hepatitis haben. Bei
einem positvem Aidstest, muss die Schwangere Medikamente nehmen um das
Baby im Bauch nicht zu infizieren. Außerdem ist ein Kaiserschnitt aus
gleichem Grund nötig!
Bei Genetisch bedingtem
Risiko Beratung und Untersuchung
Dazu muss man dann auch zum Arzt. Das kann
die Hebamme nicht!
Säuregehalt der Scheide
2x die Woche (selber durchführen
Handschuhe mit Teststreifen in Apotheke erhältlich!) Die Säure verhindert
das Infektionen in die Gebärmutter wandern können.
Alle 14 Vorsorgeuntersuchungen
Vaginale Untersuchung
Untersuchung durch die Scheide
kein Muss
Tastuntersuchung
Wie liegt die Gebärmutter und das Kind
Blutdruckmessung
Blutwerte
Harnuntersuchung
Gewichtszunahme
Säuregehalt der Scheide
7-9 Woche
Chotionzottenbiopsie
8-10 Woche Nur
bei Risikoschwangerschaften. Entnahme von Kindlichen Zellen aus den
Zotten (Vorstufe der späteren Plazenta) Die auf Chromosomenstörungen wie
Mongoloismus, Erb- Muskel- Blut- und Stoffwechselstörungen untersucht
werden. Fehlgeburtsrate 1-2 %
Das
kann natürlich auch keine Hebamme machen!
10.-12. Woche
1.Ultraschalluntersuchung
2.Toxoplasmosetest
13.-15. Woche
1. Glukosetest
Bei Übergewicht (Asipositas) und
Zuckerkrankheiten in der Familie.
Man
kann auch einen Test übers Blut machen lassen und wenn dort
Auffälligkeiten sind immer noch einen Glukosetest machen lassen....
Triple-Test
ab 15. Woche Blutuntersuchung die
die statistische Wahrscheinlichkeit für das Down-Syndrom(Mongoloismus)
liefert. Aber !KEIN! eindeutiger Beweis!
16.-18. Woche
Fruchtwasserpunktion(Amniozentese)
Ab 16. Woche. Nur bei Risiko SS Aus dem
Fruchtwasser werden Zellen entnommen, die auf Chromosomstörungen,
Neuralrohrdefekte und Erbkrankheiten hinweisen können. RISIKOBEHAFTET!
Warscheinlichkeit von Fehlgeburt und Klumpfuß 1%
Das
kann natürlich auch keine Hebamme machen!
20.Woche
Ultraschalluntersuchung
24.-28. Woche
2. Glukosetest
(Bei Übergewicht(Asiposits)und Zuckerkrankheiten
in der Familie)
Völlig
unnötig wenn der 1. eh schon negativ war... Ansonsten natürlich in
ordnnung!
29.-32. Woche
3.Ultraschalluntersuchung
3. Toxoplasmosetest
siehe oben
Hepatitis B Test
Bis spätestens 32. Woche |