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Die Geburt von Conner-Garvin ~~~ Es ist Donnerstag.. Ich bin also 4 Tage vor dem Ultraschall ausgerechnetem Entbindungstermin und 16 Tage hinter dem Errechneten...und mich hat's überkommen. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr.. Geplant haben wir eine Geburtseinleitung zu Hause am Samstag. Aber bis dahin kann ich nicht mehr warten. Ich habe ein seltsames Gefühl. Stefan ist schon dabei sich für die Arbeit fertig zu machen als ich ihm sagte das ich nicht mehr bis Samstag warten will...Das ich Jutta anrufe ob sie kommt.. Das habe ich dann auch getan. Sie dachte schon es geht los, als ich ihr am Telefon sagte: "Kommst Du?" Sie hat dann gesagt das sie so gegen 13 Uhr los fährt.. Dann hab ich noch rundherum bescheid gegeben, das wir heute vor haben Eltern zu werden ;O) Ich habe dann hier alles vorbereitet was man so vorbereiten kann. Marina hat mir dabei geholfen. Sie ist mit Herz und Seele dabei gewesen. Wollte am liebsten bei der Geburt dabei sein ( Bei Julian schon) Aber das wollten wir nicht..Stefan hat seine Mutter angerufen, damit sie kommt und die Kinder beschäftigt. Eine Internet Freundin rief mich noch an..darüber habe ich mich sehr gefreut. Sie sagte mir das sie an mich denken wird, und das sie mir viel Glück wünscht. Und eine Geburt wie ich sie mir erwünsche!! Meine Mutter war zwar da, aber ihr ging es nicht so gut. Jutta ist dann so gegen kurz vor 15 Uhr hier eingetroffen. Ich war gerade dabei Kaffe und Tee zu kochen. Und Kaffe für den späteren Dammschutz. Wir haben noch was in der Küche gesessen. Zu dem Zeitpunkt war es für mich noch völlig unreal das ich heute oder vielleicht morgen früh mein Kind schon in den Armen haben werde... Um halb 4 sind wir dann nach oben ins Schlafzimmer. Jutta hat noch Fotos von meinem Bauch gemacht und mir dann die Fruchtblase auf gemacht. Das Fruchtwasser war klar und eigentlich keine Flocken drinnen, so das wir gleich davon ausgingen das ich den Termin wirklich überschritten habe.. Der Muttermund war noch 5-6 cm auf und weich. Der Kopf war tief und fest ! Sie hat mir dann eine Spritze mit 1 Einheit Bellis+1Einheit Caullophyllum+1Einheit Chamomilla gegeben. Alles Homöopathische Mittel.. Nun war es also soweit. Es war unausweichlich der Anfang der Geburt. Es gab keinen Weg mehr zurück nur noch voran. In diesem Moment wusste ich nun nicht was ich fühlen sollte. Es war irgendwie komisch. Begreifen das es nun so weit ist konnte ich noch nicht.. So ohne Wehen.. Aber das laufende Fruchtwasser machte mir schon klar. Nun ist es soweit ! Gegen 16 Uhr kam Stefans Mutter. Hat sich die 3 Kinder und den Hund geschnappt und ist mit ihnen raus.. Wir (Jutta, Stefan meine Mutter und ich) haben dann in der Küche gesessen und auf Wehen gewartet ;O) Gequatscht.. Kaffee getrunken.. Als Stefans Mutter mit den Kindern wieder kam, haben wir Abendbrot gemacht. Meine Mutter hatte noch Brötchen geholt. So saßen wir dann da. Meine Freundin rief noch an. Wollte fragen ob sie kommen soll. Aber mit "meinen 2 Müttern" Stefan und den Kindern war hier wirklich genug Trubel. Da brauchte ich wirklich keinen mehr ;O) Sorry Steffi ;O) Um 20 Uhr sind wir dann nach oben. Die Omas haben wir in der Küche gelassen. Wir haben alle Kinder zu Bett gebracht , damit wir nun endlich Ruhe haben. Wehentechnisch hatte sich ja nichts weiter getan. Außer die Üblichen paar Wehchen die ich aber schon seit Wochen hatte... Jutta hat mich noch mal Untersucht. Der Muttermund war nun 6 cm auf. Wir haben auch noch mal nach den Herztönen geschaut. Alles prima, Conner ging es gut! Dann bekam ich eine Spritze mit 3 Einheiten Orasthin (Wehenmittel) und Buscopan ( Krampflösendes Schmerzmittel damit die Wehen mich nicht gleich umhauen ) Die Wehen kamen dann eigentlich sofort, und um 20:30 waren sie dann regelmäßig alle 2-3 Minuten. Nun war mir 100% klar, jetzt ist es soweit. Ich bekomm nun bald mein Baby! Irgendwie war ich nun etwas aufgeregt, andererseits einfach nur glücklich das es nun endlich los geht! Ich habe dann noch zum Scherz gesagt, wir schauen nun den Film zu Ende und dann gehen wir ins Schlafzimmer und bekommen das Baby ;O) So hielten wir uns dann wirklich im Wohnzimmer auf. Der Fernseher lief, ich konzentrierte mich bei jeder Wehe darauf was mit mir und meinem Körper passierte. Und horchte in mich hinein zu meinem Baby, ob es sich bewegt, und wie.. Schaute auf die Uhr um zu sehen wie regelmäßig die Wehen sind. Ob die Abstände sich verkürzen.. Jutta beobachtete mich einfach nur und ließ mich einfach machen. Stefan saß mir gegenüber auf dem Boden und beobachtete mich auch. Es war ruhig und einfach nur entspannt. Bei jeder Wehe stützte ich mich auf dem Sofa mit den Händen ab, und konzentrierte mich darauf mich zu öffnen und nicht unten zu zu kneifen. Die Wehen ihre Arbeit machen lassen, mir mein Kind entgegen zu schrieben... Jutta sagte ich solle nicht die Luft anhalten... Muss wohl so ausgesehen haben ;O) Aber ich gab einfach den Wehen nach, was sehr gut tat. Ab und an ging ich auf Toilette. Leider hatte ich irgendwie "Durchfall" und hoffte einfach das es das "leer werden" ist was viele Frauen schon berichteten, ich aber bei den 3 vorherigen Geburten nicht hatte.. Das hat sich dann auch bestätigt ;O) Meine Aufenthalte im Bad wurden immer länger.. Einfach weil die Wehenpausen nur so kurz waren, das ich nicht so schnell wieder von der Toilette runter kam. Und mich dann noch am Waschbecken abstützen musste bevor ich schnell in einer Wehen "Pause" wieder ins Wohnzimmer konnte ;O) Irgendwann schauten auch die Omas mal vorbei.. Wollten schauen wie es mir denn geht. Hab dann noch mal gesagt, das ich ja diesen Film noch sehen möchte (Hurican mit Dancel Washington ;O) und wir dann das Baby kriegen ;O) Sie lachten. Eigentlich war es auch nicht so ernst gemeint. Auch wenn ich den Film gerne sehen wollte (Aber gesehen hab ich ihn dann natürlich nicht. Denn bei jeder Wehe waren die Augen zu und ich war mit mir und den Wehen und meinem Baby in mir beschäftigt) Aber pünktlich nach dem der Film zu Ende war wurden die Wehen noch stärker. Ich ging noch mal auf Toilette und wäre da schon fast nicht mehr raus gekommen ;O) Ich stand bestimmt 5 Wehen am Waschbecken bis ich wieder raus kam. Als ich raus kam brauchte ich Jutta nur anschauen und sie wusste was ich wollte.. Sie sagte gleich, na lass uns noch mal schauen... Ich fühlte mich einfach nach alleine sein, Ruhe für mich und meine Wehen haben...Und ich wollte wissen ob sich nun was getan hat mit diesen Wehen, die doch schon sehr stark waren. So gingen wir wieder ins Schlafzimmer. Das war um 23:10.. Der Muttermund war 8 cm weit. Der Kopf immer noch fest und das Fruchtwasser auch immer noch klar! Die Herztöne waren auch gut! Nach der Untersuchung war mir aber nicht nach aufstehen. Ich hab mich auf die Seite gelegt und hab Jutta gesagt, das sie nun alleine weiter machen kann.. ich ne runde schlafe ;O) Aber das ging gar nicht mehr.. Leider nahm der "Druck" o. "Schmerz" ~Ich konnte es in dem Moment nicht definieren und vermag es auch jetzt nicht.. was es nun war~ aufs Kreuzbein zu. Bis zu dem Moment hatte es mir gereicht Stefan in meiner Nähe zu wissen. (Und da musste er auch sein. Jedes Mal wenn er den Raum verließ wollte ich genaustens wissen wohin er geht) Aber jetzt musste er nahe bei mir sein... Mir mein Kreuzbein massieren. Einfach spürbar sein. Jutta rief ihn, das sein Typ verlangt wird ;O) Und teilte den Omas mit wie`s aussieht, und das es nicht mehr so lange dauern kann... So ließen sie im Wohnzimmer zurück. Stefan legte sich zu mir ins Bett. Massierte mir das Kreuzbein und redete mit mir. Was weiß ich gar nicht mehr ;O) Hauptsache er ist da, nahe bei mir... Irgendwann meinte ich dann das es wohl besser sei vom Bett wieder runter zu gehen ~weil für den Geburtsvorgang sei es ja nicht so toll zu liegen~ Jutta stimmte mir zu, meinte noch laufen wäre auch nicht schlecht.. aber dazu konnte mich nun nichts und niemand mehr bewegen... Ich sagte noch, nach dieser Wehe.. und dann nach der nächsten Wehe.. Stefan lachte und meinte.: und nach der nächsten und nächsten und nächste..... Aber mit solchen Wehen war es gar nicht so einfach wieder auf zu stehen ;O) So rutschte ich seitlich liegend, der Bettseite entgegen. Und rutschte auf die neben dem Bett liegende Babybettmatratze.. So hockte ich mich darauf. Mit den Oberarmen auf das dicke Sofakissen was ich mir auf dem Bett zurrecht gelegt hatte. Stefan lag vor/neben mir auf dem Bett. gab mir seine eine Hand zum streicheln, halten, drücke.. Und streichelte mich mit der Anderen.. Ich hab Jutta dann gebeten Musik an zu machen, hatte Extra eine Blues CD zusammen gestellt. Mit schönen Ruhigen Liedern.. Die Duftkerze mit Vanille und Weihnachtsduft stand im Raum.. Um 23:40 Uhr war der Muttermund dann bis auf einen Saum vollständig.. und der Kopf in der Beckenmitte. Ich durfte laut Jutta dann auch schon mitschieben wenn die Wehe kam. Das tat ich sowieso schon ;O) Wie auch bei Julians Geburt haben wir diese Schmerzhafte Übergangsfase ~in der ich bei den Mädels kapitulieren wollte~ einfach ausgelassen. Und so drückte ich einfach mit. Leider verließen mich dann irgendwann die Wehen.. Das Bett war einfach zu niedrig. So das ich mehr im 4füßler war als im knien. Und das war nicht effekttief genug! Und die Wehen ließen nach. Die Abstände wurden immer länger.. Ich habe mich dann auf den Händen abgestützt, um einfach der Schwärkraft etwas nach zu helfen. Aber das brachte auch nicht viel Die Wehen hörten in dem Moment quasi auf wo ich gerade beim Pressen den Punkt fand wo sich was tat... So spritze mir Jutta dann irgendwann noch mal was Wehenmittel nach. Und schon wurden die Wehen wieder so lange und stark das ich sie voll ausnutzen konnte und paar mal hintereinander pressen konnte.. Ich dachte schon so bei mir , Mensch will der denn gar nicht raus kommen..??? Da rief Jutta das ich mich umdrehen muss.. 1. sah Jutta absolut nix mehr... 2. drückte ich wohl immer beim Pressen die Beine irgendwie zusammen.. und 3. wusste Conner nicht wie rum er denn nun gedenkt raus zu kommen. Er drehte den Kopf hin und her. Und Jutta dachte schon er kommt als Sternengucker. Also mit dem Gesicht zum Scharmbein.. So versuchte ich mich mit Hilfe von Jutta und Stefan um zu drehen. Und landete mit dem linken Knie auf der Matratze und der rechte Fuß stand auf dem Boden. So kam Conner dann auch auf die Welt. Nach vielem Pressen, mächtiger Anstrengung und dem Gefühl das es mich unten zerreist beim Pressen... war der Kopf geboren. ~und wieso rutscht der Rest nun nicht einfach raus wie bei den anderen???~ Für die Schultern musste ich dann auch noch 2 oder 3 mal lange und kräftig pressen. Und den Rest auch etwas mit raus drücken. Da rutschte also nix von selber ;O) Und da lag er dann um 0:32 Uhr , auf der Babybettmatratze vor mir.. Gurgelte aber sehr so das Jutta ihn absaugen musste.. Und dann schrie er ;O) Ich sagte als erstes das er aussieht wie Julian damals.. Aber das war nur ein kurzer Moment. Im nächsten sah ich das es wieder eine gut gelungene Mischung aus allem war..Und wieder eine ganz anderes Kind ;O) Jutta merkte gleich an, "und der ist drüber.." Der wäre am 30.11 fällig gewesen. Also 17 Tage überfällig! Schrumpel Hände und Füße und 0 Käseschmiere mehr. Und ganz lange Fingernägeln, an seinen so schönen langen Fingerchen! Ich nahm ihn zu mir auf den Arm und drückte ihn an mich.. Stefan saß halb hinter mir und schaute sich auch seinen Sohn an und streichelte ihn.. Jutta sagte gleich: Der ist groß und schwer...
Wir alle standen den Tränen wieder so nahe.. Ich sagte Stefan das ich ihn so sehr liebe.. Ihm fehlten die Worte ;O) Jutta machte noch 2 Bilder. Und dann kletterte ich mit Stefans und Juttas Hilfe aufs Bett...Da viel uns schon auf das die Nabelschnur sehr lang war. Leider hatte ich kaum Ruhe, denn die Nachwehen ließen nicht auf sich warten. Und ich hoffte nur das die Plazenta nun schnell geboren wird! So nabelte Stefan Conner auch gleich ab.
Und um 00.50 kam schon die Nachgeburt. Da musste ich aber a So lagen wir nun im Bett. Mein kleiner Sohn und ich. Wir riefen die Omas zu uns. Aber es war nur meine Schwiegermutter da, meine Mutter war runter gegangen um die Beine was hoch zu legen. Dachte wohl nicht das es sooo schnell gehen würde ;O)
Ich fand es toll gleich so viel Familie bei mir zu haben. Meine Schwiegermutter holte auch gleich meine Mutter mit den Worten: Komm Oma ;O) So standen sie da und bewunderten ihr neues Enkelkind! Dann ging's ans Maß nehmen! Jutta legte Conner in die Waage.. Hob ihn hoch schaute etwas seltsam in die Runde und legte ihn wieder ab... Stefan meinte: soll ich??? ~von wegen ich hab mehr Kraft~ Sie : Nein nein.. hob ihn wieder hoch.. und sagte nur ganz erstaunt: 5100gr... Ein Raunen ging durch das Zimmer, und fragend: WAS??? Dann hat sie ihn vermessen.. 59cm und 38 cm Kopfumfang!!! BOA.. das darf ja wohl nicht wahr sein ;O) Wir waren sehr erstaunt!! Aber auch sehr stolz auf unser so großes hübsches Kind! Jutta hat die Gelegenheit auch gleich genutzt und Conner an sich gedrückt und geknuddelt ;O) Dann hat Jutta die Mädels wach gemacht. Da standen sie nun vor dem Bett. Total verschlafen. Aber die Augen groß vor Staunen! Aber keiner traute sich seinen Bruder an zu fassen. So nahm ich ihre Hände und strich damit über Conners Gesicht und Haare.. Und da war dann das "Eis" gebrochen... Nachdem sie sich Conner genau beguckt haben, hat sich Marina die Plazenta angeschaut. Sie hatte mich vorher schon mal gefragt wo denn die Nabelschnur hin geht wenn sie abgenabelt wurde.. Ob sie wieder in meinen Bauch rutscht ;O) Da habe ich ihr das mal aufgemalt wie das so aussieht. Und ihr erklärt das sie an der Plazenta dran ist und die ja auch noch geboren wird.. Und sie gefragt ob sie da nach der Geburt sehen möchte und das wollte sie. Sie hat sich die also angeschaut und erklären lassen von Jutta. Und sie zeigte Marina das sie aussieht wie ein Baum wenn man die Nabelschnur so runter liegen lässt.. Kimberly wollte sich das aber nicht ansehen. Und hat mit mir weiter Conner angeschaut. Ich habe den Kindern gesagt das sie mal an ihm riechen sollen. So riechen nur Neugeborene Babys! Und das nur ganz kurz. Das haben sie dann auch gemacht. Sie halfen dann Conner mit Papa an zu ziehen..Und jeder bekam ihn auch mal auf den Arm.. In der Zwischenzeit hat sich Jutta mal angeschaut wie viel Schaden ich denn von der Geburt dieses kleinen Riesen`s genommen habe... Aber nichts.. keine einzige Schramme.. Dabei hatte ich gedacht ich sei in alle Richtungen gerissen.. Vor allem bei den Maßen die Conner hatte!!! Dann hab ich Conner angelegt. Das klappte sofort ganz toll und er trank erst mal! So blieben wir 2 dann liegen. Alle schauten noch eine Weile.. Meine Schwiegermutter fuhr nach Hause. Jutta hat dann die Gunst der Ruhigen Stunde auch gleich genutzt und mich in den Arm genommen und beglückwünscht! Meine Mutter rief noch meinen Bruder an. Wir riefen meinen Schwiegervater an und ich später noch meine beste Freundin. Die Mädels gingen wieder ins Bett. Jutta Stefan und meine Mutter stießen mit Rotwein auf unseren Sohn an! Jutta machte die Papiere fertig und füllte den Mutterpass und das U Heft aus! Das ganze 2 mal weil sie sich verschrieben hat mit dem Namen ;O) Meine Mutter schlief auf dem Sofa ein. Jutta und Stefan redeten bis in den frühen morgen. Während ich eine Runde schlief! Gegen 6 bin ich dann mit Conner ins Wohnzimmer. Hab Jutta den Kleinen in den Arm gedrückt (Sie hatte ihn ja gar nicht richtig ;O) Und bin auf Toilette. Hab dann noch eine Email geschrieben (Rundschreiben) das Conner da ist ;O) Und eine sms an alle! Es hatten so viele an uns gedacht, sogar eine Kerze für uns aufgestellt. Menschen die wir nur durchs Internet kennen! Das rührt mich immer noch! Dann hab ich meine Mutter geweckt die dann nach unten ist. Jutta hat sich's dann auf dem Sofa bequem gemacht. Und Stefan Conner und ich sind dann ins Bett... Gegen 8 Uhr ist Julian dann wach geworden.. Quakend. Aber als er seinen kleinen Bruder erblickte war er ruhig. Rief Baby und kam ihn begrüßen. Er war vor allem von den kleinen Fingern fasziniert! Streichelte diese immer und immer wieder. Dann hat er ihn auch auf den Arm bekommen.. Um halb 10 ist Jutta nachdem sie noch mal geschaut hat ob es uns Beiden auch gut geht nach Hause gefahren. Um 10 ist Kimberly von der Schule gekommen so konnten wir uns auch noch mal hinlegen und Kimberly hat nach Julian geschaut ;O) Mit nun ein wenig Abstand kann ich sagen, das es eine wundervolle Geburt war, wie erwartet doch schmerzhafter als die von Julian, aber viel leichter als die von den Mädchen. Sie ging sehr schnell. Und zu keinem Zeitpunkt waren die Schmerzen unerträglich! Und das das Pressen, b.z.w. der Schmerz an der Scheide beim Pressen bei solch einem großen Kopf doch weh tut ist ja kein Wunder ;O) So könnte ich noch 10 weitere Kinder bekommen. Aber die Schwangerschaften wurden bei jedem Kind schwerer. Der Körper wurde nach jeder Schwangerschaft schwächer.. Und irgendwann ist mal der Punkt wo man sagt, SCHLUSS... So genieße ich nun die schöne Zeit mit meinem voraussehbar letztem Baby. Und in etwas mehr als 10 Jahren rechne ich mal mit den ersten Enkeln ;O)
An dieser Stelle möchte ich noch mal meinem Mann danken. Der mich während dieser schwierigen Schwangerschaft unterstütze wo er nur konnte. Mit mir wieder durch das Erlebnis Geburt ging. Mich dabei stützte und hielt. Und mir ein so ruhiges Wochenbett ermöglichte! Meiner Mutter, die mir quasi hier den Haushalt geschmissen hat und es immer noch tut. Meine großen Tag Täglich für die Schule fertig macht und mir damit ein riesen Stück arbeit ab nimmt! Und einen riesen großen Dank an meine super Hebamme und Freundin Jutta. Die mir nicht nur als Hebamme zur Seite stand. Das aber zur jeder Tages und Nachtzeit. Telefonisch sowie persönlich! Du hast mich nun durch 2 Schwangerschaften die nicht immer einfach waren begleitet, und bei 2 Geburten die so wunderschön waren unterstützt. Das es so war, ist alleine Deinem Wissen und Können und Deiner Augagiertheit zu verdanken. Wo Du nicht weiter wusstest, hast Du Dich durch Bücher gewälzt oder anders wo eine Lösung für meine manch mal skurrilen Probleme oder Wünsche gefunden. Mit Dir würde ich noch unendlich viele Kinder bekommen.. Aber das ist nun ja vorbei! Einfach noch mal Danke! Und auf eine gute immer weiter bestehenden Freundschaft! Du wirst mich so schnell nicht mehr los! Aber das hast Du ja schon geahnt ;O)
Dann möchte ich noch meinen besten Freundinnen Danken. Allen das ihr mir immer ein offenes Ohr und eine breite Schulter zur Verfügung gestellt habt! Aber Rike vor allem für die viele Zeit die ich bei ihr verbringen durfte, auch wenn`s Und zu aller letzt möchte ich mich auch noch bei all meinen Internetfreunden und Bekannten bedanken. Vor allem aus der Selbstbewusst Schwanger Gruppe! Aber auch den Oktobermamis sowie Wintermamis! Ihr habt mir alle während dieser Schwangerschaft immer wieder mit Trost, Rat und viel Mitgefühl bei Seite gestanden. Und mir schon im Voraus den Weg für einen guten Stillstart gegeben in dem ihr mir mit Euren Erfahrungen, Problemen und Ratschlägen nur durchs Mitlesen können schon geholfen habt und "Wissen" mitgegeben habt! Danke! LG Ilka |